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Ein kolumbianischer Polizist bewacht die riesige Menge an Kokain. 

Schlag gegen Drogenhandel

Rekord-Fund: Acht Tonnen Kokain sichergestellt

Urabá - Die kolumbianische Polizei hat acht Tonnen Kokain sichergestellt. Dies sei die größte Menge, die je im eigenen Land beschlagnahmt worden sei, gratulierte Präsident Juan Manuel Santos auf Twitter.

Nach Polizeiangaben wurde das Versteck in Turbo in der nordwestlichen Region Urabá nahe der Grenze zu Panama gefunden. Das Kokain gehörte demnach dem Usuga-Clan und war auf einer Bananen-Plantage versteckt. Drei Verdächtige wurden laut Polizei festgenommen, drei weitere konnten entkommen.

Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas sagte, fast 1,5 Tonnen Kokain seien verpackt und "fertig für den Exportmarkt" gewesen. Seinen Angaben zufolge war es der größte Kokainfund auf kolumbianischen Territorium. Etwas größere Mengen seien höchstens auf See sichergestellt worden.

Kolumbien ist der weltgrößte Produzent des Kokain-Grundstoffs Koka. Allein der Usuga-Clan wird für den tonnenweisen Schmuggel von Kokain nach Zentralamerika und in die USA verantwortlich gemacht. Die Bande ging aus früheren paramilitärischen Gruppen hervor.

AFP

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