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Die "Chikyu" bohrte am tiefsten

Rekord: Japaner bohren in acht Kilometern Tiefe

Tokio - Mit einer Tiefseebohrung fast acht Kilometer unterhalb der Meeresoberfläche hat die japanische Behörde für Meereskunde und Technologie einen neuen Rekord aufgestellt.

Vom Forschungsschiff „Chikyu“ aus seien bei einer Bohrung vor der japanischen Nordküste in 7.740 Metern Tiefe wissenschaftliche Proben entnommen worden, teilte die Behörde am Freitag mit. Anhand des Materials vom Meeresgrund sollen das verheerenden Erdbeben und der Tsumami im vergangenen Jahr untersucht werden. Zuvor lag der Rekord für die tiefste Bohrung bei 7.049,5 Metern im Jahr 1978 im Marianengraben.

dapd

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