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Frische Luft hat in Peking ihren Preis: Ein Restaurant in der smogverseuchten chinesischen Metropole erhebt jetzt eine "Luft-Reinigungsgebühr".

Smog eröffnet neue Geschäftsidee

Restaurant in China berechnet "Luft-Reinigungsgebühr"

Peking - Saubere Luft hat in China ihren Preis: Wegen des Smogs kaufte ein Restaurant in Zhangjiagang in Ostchina mehrere Luftfilter und berechnete jedem seiner Gäste umgerechnet 14 Cent.

Die Preisbehörden stießen sich aber an der Praxis und ordneten an, die Gebühr wieder aufzuheben, wie chinesische Medien berichteten. Die Anschaffung der Luftreiniger sei zwar lobenswert, aber einfach eine Zwangsabgabe mit der Rechnung einzuziehen, gehe nicht, wurde dem Restaurant mitgeteilt. In einem Kommentar auf der städtischen Internetseite hieß es zudem: "Jene, die die Luft verschmutzen, sollten aufgefordert werden zu zahlen."

Der Fall löste im Internet eine heftige Diskussion aus. Einige Nutzer wären gerne bereit, einen Yuan für frische Luft zu bezahlen. Zwar machte Peking diesen Monat mit seinem Smogalarm der höchsten Stufe "Rot" wieder Schlagzeilen, doch überschreiten 80 Prozent der Städte nach Angaben von Greenpeace die Grenzwerte.

Die gravierende Luftverschmutzung in China kostet nach Angaben von US-Forschern jeden Tag mehr als 4000 Menschen das Leben. 38 Prozent des Milliardenvolkes atmen demnach - gemessen an US-Standards - im Durchschnitt "ungesunde" Luft ein.

Fahrverbot wegen Smog-Alarm in Peking

dpa

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