Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler

Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler

Kellnerin erlebt Unglaubliches

400 Dollar Trinkgeld - und dann folgt die größere Überraschung

  • schließen

Honolulu- Außergewöhnliche Geste: Die 21-jährige Kellnerin Cayla Chandara bediente ein australisches Paar - und ahnte nicht, dass diese Begegnung ihr Leben für immer verändern würde.

Gastronomen erleben im Lauf ihrer Karriere die schrägsten Restaurantgäste. In ganz seltenen Fällen aber treffen Kellner auf Menschen, die ihnen ein unglaubliches Geschenk machen. Das zeigt die rührende Geschichte der 21-jährigen Cayla Chandara. 

Das Mädchen war vom kalifornischen San Rosa nach Honolulu gezogen, um sich die im Vergleich halbwegs erschwinglichen Schulkosten leisten zu können. Sie nahm dort gleich zwei Kellnerinnen-Jobs an.

So arbeitete Chandara auch eines Tages wie üblich in dem thailändischen Restaurant „Noi Thai Cusine“, das zu den beliebtesten Lokalen Honolulus zählen soll.  Während ihrer Schicht bediente sie ein australisches Paar und schloss dieses offenbar schnell ins Herz. Bald berichtete sie den beiden von ihrer schwierigen Situation. "Ich habe ihnen erzählt, dass ich hierher gezogen bin, um auf die Schule zu gehen. Aber inzwischen bin ich in Geldnot und kann die Schule nicht mehr besuchen und mir die Lebenskosten hier kaum leisten", erklärte die Frau im Gespräch mit dem Newsportal „Kohn2“

Ihre Ehrlichkeit zahlte sich aus

Chandaras Verzweiflung und Offenheit rührte das Paar, das später für die Überraschung des Abends sorgte. Die beiden gaben der jungen Frau nämlich ein sattes Trinkgeld von über 400 US-Dollar - bei einem Rechnungsbetrag von circa 200 Dollar. Die gebürtige Amerikanerin konnte ihr Glück kaum fassen - doch ehe sie sich bei den beiden bedanken konnte, hatten sie das Restaurant schon wieder verlassen.  

Da das Paar ihr während des Abendessens seine aktuelle Adresse auf Honolulu genannt hatte, konnte sie es dann am Folgetag aufsuchen und ihre Dankbarkeit mit einer Karte und Blumen ausdrücken. 

Chandara glaubt wieder an Engel

Und das war wohl die beste Entscheidung ihres Lebens. Denn am nächsten Tag erschienen die Australier, die gerne anonym bleiben möchten, erneut an Chandaras Arbeitsplatz - und machten ihr ein unschlagbares Angebot. Sie erklärten, dass sie ihr dabei helfen würden, ihre Schulgebühren zu zahlen und den Berg an Schulden abzubauen, der sich mittlerweile angehäuft hatte. Chandara reagierte zunächst mit Unglauben auf den Vorschlag, der ihr logischerweise völlig absurd erschien. „Ich sagte ‚Auf keinen Fall, das müsst ihr nicht für mich machen.‘“ Doch das australische Paar ließ sich nicht umstimmen und überzeugte Chandara davon, ihre mehr als großzügige Hilfe anzunehmen.

„Sie müssen mehr in mir gesehen haben als eine Kellerin“, erklärte die völlig überwältigte Schülerin laut dem kalifornischen Nachrichtenportal „Pressdemocrat“. "Es fühlt sich immer noch surreal an.“ 

Die zufällige Begegnung hatte sich als Geschenk des Himmels entpuppt und Chandaras Leben auf einen Schlag geändert. Deshalb möchte Chandara den beiden nun unbedingt etwas zurückgeben. "Ich will sie stolz machen. Ich werde es mit einem offenen Herzen annehmen und jeden Tag eine besserer Mensch sein“, erklärt die junge Frau, die nun unbedingt BWL und Geisteswissenschaften studieren möchte.

sl

Rubriklistenbild: © Facebook (Screenshot)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler
Am Dienstagmorgen soll ein Minderjähriger einen Mitschüler an einer Gesamtschule in Lünen getötet haben. Die Hintergründe sind noch unklar.
Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler
Unglaubliche Szenen: Brummi- und Autofahrer nehmen im Stau Abkürzung durch Rettungsgasse
Ein Video bei Facebook sorgt gerade für hitzige Diskussionen: Dort ist zu sehen, wie mehrere Lkw und Autos während eines Staus die Rettungsgasse nutzen, um nicht warten …
Unglaubliche Szenen: Brummi- und Autofahrer nehmen im Stau Abkürzung durch Rettungsgasse
Gasleck in London: Fast 1500 Menschen in Sicherheit gebracht
Wegen eines Gaslecks haben fast 1500 Menschen einen Nachtclub und ein Hotel in der Londoner Innenstadt verlassen müssen. Eine Gas-Hauptleitung unter der Hauptstraße The …
Gasleck in London: Fast 1500 Menschen in Sicherheit gebracht
Schweiz stuft Lawinengefahren leicht herab
Zahlreiche Lawinen gingen am Montag in Österreich und in der Schweiz ab, ohne, dass Menschen zu Schaden kamen. Eine davon rauschte zwischen Interlaken und Brienz in der …
Schweiz stuft Lawinengefahren leicht herab

Kommentare