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(Symbolbild)

Rettungseinsatz nach Steilküstenabbruch

Nienhagen - Nach einem Steilküstenabbruch am Ostseestrand von Nienhagen im Landkreis Bad Doberan suchen seit Samstagabend Rettungskräfte nach einem möglichen Opfer.

Gesucht werde ein Mann, der angeblich von Zeugen kurz vor dem Erdrutsch an der betroffenen Stelle beobachtet worden sei, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dapd.

Den Angaben zufolge hatte sich am Nachmittag etwa 50 Meter östlich des Strandaufgangs des Ostseebades ein etwa zehn Meter breiter Küstenabschnitt gelöst. Insgesamt seien schätzungsweise sechs Tonnen Erdmassen zu Boden gegangen, sagte die Polizeisprecherin. Es handle sich um teilweise sehr große und knochenhart gefrorene Lehmbrocken. Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr seien vor Ort. Die Arbeiten werden durch zwei Radlader des Technischen Hilfswerks (THW) unterstützt.

dapd

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