+
Der Flugschreiber (Black Box) des Helikopters wurde nach dem Absturz präsentiert.

Mehrere Tote

Rettungshelikopter stürzt nach Vulkanausbruch ab

Eigentlich war der Helikopter am Sonntag gestartet, um Touristen von einem plötzlich aktiv gewordenen Vulkankrater in Sicherheit zu bringen - dann passierte das unfassbare Unglück. 

Jakarta - Nach Angaben der nationalen Luftrettungsbehörde stürzte der Helikopter auf dem Weg zum Vulkan auf der Insel Java, rund 400 Kilometer von Indonesiens Hauptstadt Jakarta in einer bergigen Region, ab. An Bord waren vier Angehörige der indonesischen Marine und vier Sanitäter. Die Leichen aller Opfer seien geborgen und in ein Polizeikrankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Rettungsbehörde am Montag.

Einer der Krater auf dem vulkanischen Dieng-Plateau im Zentrum der Insel Java hatte am Sonntagmorgen begonnen, Asche und kalte Lava bis zu 50 Meter in die Höhe zu schleudern. Von rund 17 Touristen, die zu dieser Zeit an dem Krater waren, wurden dabei zehn verletzt, hieß es. Das Dieng-Plateau liegt auf rund 2000 Metern Höhe und ist wegen der Vulkane und antiker Hindutempel bei Touristen beliebt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hurrikan "Maria" wütet in der Karibik
Puerto Rico ist durch Hurrikan "Maria" schwer verwüstet worden - US-Präsident Donald Trump sagt, die Insel sei ausradiert und kündigt einen Besuch an. Viele Regionen …
Hurrikan "Maria" wütet in der Karibik
Gekommen, um zu bleiben? 10 Jahre Tigermücke in Deutschland
Sie ist klein und nervt. Sogar mehr als das: Die Asiatische Tigermücke kann gefährliche Viren übertragen. Vor zehn Jahren tauchten erste Exemplare in Deutschland auf. …
Gekommen, um zu bleiben? 10 Jahre Tigermücke in Deutschland
Sommerbilanz: Jeden vierten Stau gab es in Bayern
München (dpa) - Bayern ist das Stauland Nummer eins. Ein Viertel aller Staus (25 Prozent) bundesweit mit mehr als zehn Kilometern Länge braute sich in diesem Sommer im …
Sommerbilanz: Jeden vierten Stau gab es in Bayern
Nach Erdbeben in Mexiko: „Frida“-Wunder bleibt aus
Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit mindestens 233 Toten wird in Mexiko weiter fieberhaft nach Überlebenden gesucht. Die Zahl der Opfer steigt stündlich.
Nach Erdbeben in Mexiko: „Frida“-Wunder bleibt aus

Kommentare