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Bei der tödlichen Attacke in Reutlingen hat der Täter wohl ein Dönermesser verwendet.

Keine Machete

Neue Erkenntnisse: Tatwaffe von Reutlingen ist ein Dönermesser

Reutlingen - Bei der tödlichen Attacke in Reutlingen hat der Täter den Ermittlern zufolge ein Dönermesser verwendet. Es habe sich nicht wie zunächst mitgeteilt um eine Machete gehandelt, erklärte die Polizei am Montag.

Update vom 7. April 2017: Im Mordprozess um einen tödlichen Angriff mit einem Dönermesser in Reutlingen (Baden-Württemberg) ist das Urteil gefallen. Das Landgericht Tübingen sprach einen 22-Jährigen des Mordes, des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung schuldig.


Update vom 28. Juli 2016: Nach den vier grausamen Taten in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach ist die Verunsicherung im Land groß und der Wunsch nach politischen Antworten ebenso. Die Bundeskanzlerin will am Donnerstag in einer Pressekonferenz Rede und Antwort stehen, bei uns können Sie die PK mit Angela Merkel im Live-Ticker mitlesen.

Der 21 Jahre alte Angreifer hatte mit dem Dönneresser am Sonntag eine 45 Jahre alte Frau getötet. Mit ihr arbeitete er in einer Gaststätte. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

Auf seiner Flucht verletzte der 21-Jährige fünf weitere Menschen. „Er wurde vernommen und hat nur teilweise Angaben zum Tatablauf gemacht“, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe Hinweise auf psychische Probleme. Dies sei während der Vernehmung deutlich geworden. Der mutmaßliche Täter liege in einer Klinik und werde von der Polizei bewacht.

Unfall stoppte Täter von Reutlingen auf seiner Flucht

Ein Unfall hat den 21-jährigen Angreifer von Reutlingen auf seiner Flucht am Sonntag gestoppt. Der Täter sei in ein Fahrzeug gelaufen und dabei schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Dieser Vorfall habe den 21-Jährigen an einer Fortsetzung seiner Flucht gehindert. Ob damit weitere Taten des Mannes verhindert worden seien, sei unklar: „Die Polizei war ihm dicht auf den Fersen“.

Bluttat in Reutlingen: Mann tötet Frau auf offener Straßer

dpa

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