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Dieses kugelrunde Prachtstück kostete ein Vermögen.

Auktion in England

Riesige Salzwasserperle kostet Vermögen

Salisbury - Sie ist so groß wie eine Spielzeug-Murmel und kostete ein Vermögen: Eine der weltweit größten, natürlich entstandenen Salzwasserperlen wurde am Donnerstag  versteigert.

Neuer Besitzer ist der Londoner Juwelier David Morris. Er musste für das kugelrunde Prachtstück in Salisbury rund 680.000 Pfund (etwa 830.000 Euro) auf den Tisch legen. „Was der Käufer mit der Perle vor hat, wissen wir nicht. Vielleicht wird daraus ein außergewöhnliches neues Schmuckstück?“, sagte Jonathan Edwards, Leiter der Schmuckabteilung des Auktionshauses Wolley and Wallis, der Nachrichtenagentur dpa.

Eine natürlich entstandene, runde Perle dieser Größe sei eine Rarität und würde äußerst selten auf dem freien Markt angeboten, erklärte Edwards. Das Schmuckstück aus Perlmutt hat einen Durchmesser von 16,5-17,4 Millimeter und wiegt etwa 8,6 Gramm.

Die ansonsten weiße Perle hat einen grün-rosafarbenen Schimmer - „Orient“ genannt - und wurde einseitig durchbohrt. „Die Perle kam als Ohrring zu uns. Im zweiten Stück steckte eine Zuchtperle, aber diese hier ist natürlich gewachsen“, erzählt Edwards. Um sicher zu gehen, dass die Perle natürlichen Ursprungs sei, habe er verschiedene Zertifikate anfertigen lassen. Durch eine Röntgenuntersuchung konnte geklärt werden, dass die Salzwasserperle echt ist, so der Schmuckhändler.

Perle wuchs 10 Jahre

„Die Muschel, die diese Perle hervorgebracht hat, muss wirklich groß gewesen sein. Daher glauben wir, sie kam aus einem Gebiet mit sehr warmem Wasser. Australien oder Panama vielleicht. Genau kann das keiner sagen,“ sagte der Experte. Es habe bis zu 10 Jahre gedauert bis die Perle in der Muschel auf diese Größe angewachsen sei, fügt er hinzu.

Die teuerste Perle der Welt versteigerte das Genfer Auktionshaus Christie's 2005. „La Régente“ („Die Regentin“) brachte dem Auktionshaus 2,1 Millionen Euro ein.

dpa

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