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An den Kreidefelsen auf der Ostseeinsel Rügen sind Spaziergänger auf abgebrochenen Kreide- und Mergelmassen unterwegs. Weitere Abbrüche sind zu befürchten.

Riesiger Kreideabbruch an Rügens Küste

Sassnitz - Die Extrem-Niederschläge der vergangenen Wochen haben einen riesigen Kreideabbruch an der Küste der Ostsee-Insel Rügen verursacht. Es handele sich um den größten Abbruch seit 2002.

Das sagte der kommissarische Leiter des Nationalparks Jasmund, Ingolf Stodian, am Montag der dpa. Vor neun Jahren stürzten rund 150 000 Kubikmeter Kreide und Mergel am Kreidekliff in den Abgrund. Der aktuelle Abbruch am vergangenen Wochenende, der ersten Schätzungen zufolge eine Länge von 100 Meter umfasst und auch Bäume in die Tiefe riss, ereignete sich nahe dem Kieler Bach zwischen Königsstuhl und Sassnitz an der als Nationalpark geschützten Küste. Weitere Abbrüche seien zu befürchten. "Es bröckelt überall." Das Nationalparkamt warnte vor Spaziergängen auf und unterhalb der Kliffkante.

dpa

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