Zahlreiche Länder betroffen

Corona-Risikogebiete: Für diese Länder gilt eine Reisewarnung - weitere Urlaubsziele betroffen

  • Luisa Billmayer
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Das Robert Koch-Institut stuft in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bundesministerien zahlreiche Länder als Corona-Risikogebiete aus. Eine Reise dorthin sollte vermieden werden.

Update vom 31. Juli 2020: Das Auswärtige Amt hat eine offizielle Reisewarnung für die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra herausgegeben. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen werde derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und örtlicher Absperrungen gewarnt, teilte das Auswärtige Amt am Freitag mit. Demnach gibt es dort neue regionale Infektionsherde mit einer Inzidenz von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. In den übrigen Regionen liege die Zahl der Neuinfektionen unter diesem Wert. Die beliebteste Ferieninsel der Deutschen - Mallorca - bleibt von der Reisewarnung verschont.

Update vom 31. Juli 2020: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Liste der Risikogebiete am 31. Juli geändert. Ein europäisches Land gehört nun dazu: Spanien. „Spanien – die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra gelten derzeit als Risikogebiete“ , ist auf der RKI-Webseite zu lesen. In den drei Gebieten in Spanien wurde laut Bundesgesundheitsministerium die
Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten.

Eine Reisewarnung für die drei Regionen in Spanien hat das Auswärtige Amt (AA) bisher nicht ausgesprochen. Wegen des starken Anstiegs der Infektionen riet das AA am Dienstag (28. Juli) bisher nur von den touristischen Reise in die drei Gebiete ab.

Corona-Risikogebiete: Für diese Länder gilt eine Reisewarnung - wer dennoch fährt, muss mit harten Folgen rechnen

Erstmeldung vom 30. Juli 2020

Berlin - Um die Corona-Krise in Deutschland in Schach zu halten und Infektionsketten nachverfolgen zu können, rät die Bundesregierung von „nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland“ ab. Davon ausgenommen sind:

  • die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien (außer drei Regionen), Tschechien, Ungarn, Republik Zypern)
  • Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz)
  • das Vereinigte Königreich, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstaat.

Alle anderen Länder gelten hingegen als Risikogebiet. Vorerst gilt eine Reisewarnung für diese Länder bis 31. August 2020. Wer dennoch ein Risikogebiet besucht, muss sich bei seiner Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Außerdem sollen Einreisende aus Risikogebieten kostenlos auf das Coronavirus getestet werden.

Diese Länder gelten als Risikogebiete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Folgende Länder gelten derzeit als Risikogebiet.

Risikogebiete laut Robert Koch-Institut / Stand 31. Juli*:

  • Afghanistan
  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Angola
  • Antigua und Barbuda
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Barbados
  • Belarus
  • Belize
  • Benin
  • Bhutan
  • Bolivien
  • Bosnia und Herzegowina
  • Brasilien
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Côte d'Ivoire
  • Dominica
  • Dominikanische Republik
  • Dschibuti
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Eritrea
  • Eswatini
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Grenada
  • Guatemala
  • Guinea
  • Guinea Bissau
  • Guyana
  • Haiti
  • Honduras
  • Indien
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Israel
  • Jamaika
  • Jemen
  • Kamerun
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kenia
  • Kirgisistan
  • Kolumbien
  • Komoren
  • Kongo DR
  • Kongo Rep
  • Korea (Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kuba
  • Kuwait
  • Lesotho
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Luxemburg
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Malediven
  • Mali
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Niger
  • Nigeria
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Paraguay
  • Peru
  • Philippinen
  • Republik Moldau
  • Ruanda
  • Russische Föderation
  • Saint Kitts und Nevis
  • Saint Lucia
  • Saint Vincent and the Grenadines
  • Sambia
  • São Tomé und Príncipe
  • Saudi Arabien
  • Senegal
  • Serbien
  • Seychellen
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Somalia
  • Spanien - folgende autonome Gemeinschaften gelten derzeit als Risikogebiete: - Aragón - Katalonien - Navarra (seit 31. Juli 2020)
  • Sri Lanka
  • Südafrika
  • Sudan
  • Südsudan
  • Surinam
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Timor Leste (Osttimor)
  • Togo
  • Trinidad Tobago
  • Tschad
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Uganda
  • Ukraine
  • USA
  • Usbekistan
  • Venezuela
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Zentralafrikanische Republik

*Die Liste der Corona-Risikogebiet wurde am 31. Juli bearbeitet.

Gerade weil die Erfassung neuer Infektionen bei der Wiedereinreise nach Deutschland nicht einfach wird, machen sich Experten Sorgen - wie viele Infizierte einreisen, sei schlicht unklar. Wer sich weigert einen Test nach der Einreise zu machen oder positiv getestet wird, muss 14 Tage in Quarantäne*.

Weltweit bemühen sich Forscher und Ärzte, Corona-Patienten erfolgreich zu behandeln. Zwei Medikamente werden in Deutschland eingesetzt. Das Robert Koch-Institut klärt über die Wirkung auf. Bald müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen Pflicht-Coronatest nach ihrer Ankunft machen - notfalls werden sie von der Polizei dazu gezwungen. (lb) *Merkur.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Europa Press/EUROPA PRESS/dpa

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