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An der Steilküste der Ostseeinsel Hiddensee zieht sich ein zwei Kilometer langer Riss durch den Wald. Der Hochuferweg wie auch die Bereiche unterhalb der Steilküste wurden inzwischen von der Gemeinde in Abstimmung mit dem Nationalparkamt gesperrt.

Riss auf Ostseeinsel Hiddensee weitet sich

Hiddensee - Der Riss an der Steilküste der Ostseeinsel Hiddensee hat sich in den vergangenen Tagen etwas geweitet. An der Klausner Bucht sei der Bereich zur Kliffkante um etwa zehn Zentimeter abgerutscht.

Das sagte Bürgermeister Thomas Gens am Samstag. "Es ist nichts Dramatisches", betonte er nach einer Besichtigung der Stelle. Tagelanger Regen und jetzt der Frost hätten offenbar die Bewegung verursacht. Die Wanderwege in dem Bereich wurden bereits vor Tagen in Abstimmung mit dem Nationalparkamt großflächig gesperrt. Die Behörden müssten für die Sicherheit der Touristen und Bewohner sorgen, so der Bürgermeister. Es sei Respekt vor der Natur geboten. Aber: "Auch 2012 ist der Inseluntergang nicht zu befürchten."

Der Riss, der nicht immer sichtbar ist, zieht sich über etwa zwei Kilometer entlang der Steilküste durch einen Wald. Die Kliffkante ist dort teilweise bis zu 50 Meter hoch.

Erst am zweiten Weihnachtsfeiertag war ein zehnjähriges Mädchen bei einem Abbruch an der Steilküste am Kap Arkona auf Rügen ums Leben gekommen. Ihr Leichnam ist bis heute nicht gefunden worden, die Suche ist inzwischen eingestellt. Die Mutter und eine Schwester überlebten verletzt.

dpa 

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