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Der geplante Start der “Discovery“ war am Freitag verschoben worden

Risse am Tank der "Discovery" entdeckt

Cape Canaveral - Die NASA hat am Mittwoch zwei Risse am Tank der US-Raumfähre “Discovery“ entdeckt. Die Schäden könnten den letzten Flug der Fähre weiter verzögern.

Der geplante Start der “Discovery“ war am Freitag verschoben worden, weil während des Betankungsvorgangs ein Leck in einer Wasserstoff-Leitung auftrat. Nach Angaben von NASA-Sprecher Allard Beutel können die je 23 Zentimeter langen Risse auf der Startrampe repariert werden, obwohl dies nie zu vor ausprobiert worden sei.

Zuvor hatten die Ingenieure bereits eine 50 Zentimeter große Beschädigung des Isolierschaums ausgemacht. Risse wie die jetzt entdeckten seien auch schon früher repariert worden, erklärte die Weltraumbehörde NASA weiter.

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Neu sei, dass die Reparatur jetzt auf der Startrampe versucht werden müsse. Ingenieure suchten nach Wegen, wie das bewerkstelligt werden könne, sagte Beutel. Ob der geplante Starttermin am 30. November eingehalten werden könne, sei noch nicht klar.

Falls die “Discovery“ nicht bis zum 6. Dezember starten kann, müsste der Flug bis zum Februar verschoben werden. Grund ist der Flug einer russischen Rakete zur ISS, um die Crew auszuwechseln.

Anfang des Jahres kommen dann mehrere unbemannte Versorgungsflüge, und danach verhindern ungünstige astronomische Bedingungen den Flug. Das Shuttle hätte eigentlich schon am Montag vor einer Woche zur internationalen Raumstation ISS fliegen sollen, doch technische Probleme und ungünstige Wetterbedingungen hatten immer wieder zu Verschiebungen geführt.

Seit der Zerstörung der “Columbia“ beim Wiedereintritt in die Atmosphäre 2003 ist die NASA auch bei kleinen Schäden an den Shuttles besonders vorsichtig. Damals war ein Teile der Isolierung abgerissen hatte den Hitzeschild beschädigt.

dapd

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