+
Nach dem schweren Busunglück in Süditalien ermittelt der Staatsanwalt jetzt gegen drei Verdächtige.

Nach Katastrophe mit 38 Todesopfern

Busunglück: Ermittlungen gegen drei Verdächtige

Rom - Nach dem verheerenden Busunglück mit 38 Toten in Süditalien hat die Staatsanwaltschaft drei Verdächtige im Visier. Unter anderem wird gegen den Busunternehmer ermittelt.

Der Besitzer des Busunternehmens und zwei Mitarbeiter der Autobahngesellschaft stehen im Fokus der Untersuchungen, wie die Nachrichtenagentur Ansa am späten Mittwochabend berichtete. Mögliche Anklagepunkte könnten fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Katastrophe sein.

Die Staatsanwaltschaft Avellino untersucht unter anderem den Zustand der Betonleitplanken, die der Bus durchbrochen hatte, bevor er in die Tiefe stürzte. Der Reisebus mit 48 Menschen an Bord war am Sonntagabend auf der Autobahn 16 bei Neapel viel zu schnell auf ein Stauende aufgefahren, hatte mehrere Autos gerammt und war 30 Meter tief von einer Brücke gestürzt. 38 Menschen starben bei dem Unfall, zehn weitere wurden schwer verletzt.

dpa

Busunglück in Italien: Mindestens 38 Todesopfer

Busunglück in Italien: Mindestens 38 Todesopfer

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Junge Urlauberin löst mit Notfall-App Großeinsatz aus
Kühlungsborn - Eine 17-jährige Urlauberin hat am Dienstag in Kühlungsborn mithilfe einer Notfall-App einen Großeinsatz ausgelöst. Die Polizei hält sich bei der …
Junge Urlauberin löst mit Notfall-App Großeinsatz aus
Grusel-Wolke am Himmel sorgt für Angst und Schrecken
Feuerrot und bedrohlich wirkte eine Wolke über Brasilien und jagte damit vielen Menschen Schrecken ein. 
Grusel-Wolke am Himmel sorgt für Angst und Schrecken
Flaschenpost eines britischen Paars schafft es von Rhodos bis zum Gazastreifen
Während eines romantischen Strandurlaubs auf der griechischen Insel Rhodos hat ein britisches Paar eine Flaschenpost ins Mittelmeer geworfen - zwei Monate später kam sie …
Flaschenpost eines britischen Paars schafft es von Rhodos bis zum Gazastreifen
Wohnungseinbrecher flüchtet in den Main - am Ufer wird er festgenommen
Auf seiner Flucht vor der Polizei hat ein Dieb am Dienstag kurzzeitig Zuflucht im Main gesucht. Doch es half nichts: Irgendwann schwamm der 30-Jährige ans Ufer und wurde …
Wohnungseinbrecher flüchtet in den Main - am Ufer wird er festgenommen

Kommentare