+
Ersatzbank für Ronald: Das Maskottchen darf in den USA vorerst nur noch bei ausgewählten Veranstaltungen auftreten. Grund ist eine kursierende Clown-Hysterie.

Pause für Ronald

McDonalds zieht Maskottchen wegen Clownhysterie vorerst zurück

Washington - Pause für Ronald McDonald: Die Fast-Food-Kette McDonalds zieht ihr Maskottchen wegen einer Clownhysterie in den USA für einige Zeit weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Der rothaarige Clown solle vorerst nur ausgewählte Einsätze bei Veranstaltungen haben, berichten US-Medien.

„Das heißt nicht, dass es keine Auftritte von Ronald McDonald mehr geben wird, sondern dass wir rücksichtsvoll sind, was seine Teilnahme an verschiedenen Events derzeit angeht“, sagte Unternehmenssprecherin Terri Hickey dem Sender CNN.

Grund dafür sei eine Welle gruseliger Clowns, die seit mehreren Wochen in den USA für Unruhe sorgen. Auch die britische Polizei meldete bereits Fälle von Horror-Clowns. Zahlreiche Videos im Internet zeigen die bunten Spaßmacher in bedrohlichen Posen: Sie tauchen überraschend an dunklen Orten auf, sind mit Baseballschlägern, Äxten, Rechen oder Luftballons ausgerüstet, greifen Passanten an und laufen Autos hinterher. Laut Polizei kam es bereits zu Festnahmen.

Die Hintergründe der Auftritte á la Pennywise aus Stephen Kings "Es" sind bisher unklar. Manche vermuten dahinter einen Scherz zum nahenden Halloween-Fest. Andere schließen eine Marketing-Kampagne hinter der Clownerie nicht aus.

dpa/jum

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mit Pony im Kofferraum auf der Autobahn unterwegs
Münster (dpa) - Polizisten haben am Freitagabend auf der Autobahn 1 bei Münster ein Shetland-Pony im Kofferraum eines Autos entdeckt. Das Tier stand hinter den …
Mit Pony im Kofferraum auf der Autobahn unterwegs
Mann liegt hilflos im Bett - dann rettet ihm sein Wecker das Leben
Die Wiesbadener Feuerwehr wird wegen einem brummendem Wecker zum Einsatz gerufen - vor Ort können sie deswegen einem Mann (60) das Leben retten. 
Mann liegt hilflos im Bett - dann rettet ihm sein Wecker das Leben
Gefährlich für Kinder: Smartphones lenken Eltern im Schwimmbad ab
Bademeister beklagen, dass es in Schwimm- und Freibädern zu immer mehr Badeunfällen kommt. Schuld daran: Eltern, die zu sehr mit dem Smartphone anstatt mit ihren Kindern …
Gefährlich für Kinder: Smartphones lenken Eltern im Schwimmbad ab
Können wir bald unsterblich sein? Ulmer Professor will sich nach dem Tod einfrieren lassen
Himmel, Hölle oder ein neues Leben auf Erden? Unbeirrbare Optimisten glauben an letzteres. Eine Voraussetzung: Sachgerechte Tiefkühlung sofort nach dem Tod. In Ulm …
Können wir bald unsterblich sein? Ulmer Professor will sich nach dem Tod einfrieren lassen

Kommentare