Bluttat in Baden-Württemberg

Rot am See: Familiendrama mit sechs Toten - emotionale Trauerfeier

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In der Gemeinde Rot am See in Baden-Württemberg hat sich ein blutiges Verbrechen ereignet. Sechs Menschen sind tot. Jetzt gab es eine emotionale Trauerfeier.

  • Nach der Schießerei in der Gemeinde Rot am See in Baden-Württemberg mit sechs Toten schwebt ein Mann noch immer in Lebensgefahr.
  • Ein 26-Jähriger hat am Freitagnachmittag (24. Januar) auf Familienangehörige geschossen.
  • Jetzt gab es eine emotionale Trauerfeier.

Update vom 1. Februar, 19.03 Uhr: Gut eine Woche nach den tödlichen Schüssen auf sechs Menschen in Rot am See hat die Kleinstadt im Nordosten Baden-Württembergs der Opfer gedacht. Rund 1000 Menschen kamen nach Polizeiangaben am Samstag zu einer Trauerfeier in der örtlichen Veranstaltungshalle. Anschließend wurden in dem 5400-Einwohner-Ort vier der sechs Opfer - darunter der Vater und die Mutter des Tatverdächtigen - beerdigt.

Der Bürgermeister der Kleinstadt, Siegfried Gröner, sagte, er sei tieftraurig darüber, wie so viele Menschen auf so tragische und brutale Weise hätten getötet werden können. „Welche Sinnlosigkeit!“, kommentierte er und fragte, wie dunkel es im Inneren eines jungen Menschen sein müsse, wenn dieser so hasserfüllt und kaltblütig sechs Menschen ermorde. „Von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung, einfach so.“ Gröner betonte: „Wir alle fragen uns: Warum?“.

Zur Gedenkfeier war das „Forum“ - eine Sport- und Veranstaltungshalle in Rot am See - bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Familie war in dem Ort sehr verwurzelt. Der getötete Vater des mutmaßlichen Schützen betrieb lange eine Kneipe, die Anlaufstelle vor allem für den örtlichen Sportverein war. Pfarrer Matthias Hammer sagte, die Menschen im Ort seien nach der Tat enger zusammengerückt. Bürgermeister Gröner betonte, es sei tröstlich, „dass es nach dieser schlimmen Tat sehr viele Menschen gab, die spontan geholfen haben“.

Rot am See: Unheimlicher Tatort-Einbruch nach Familiendrama mit sechs Toten

Update vom 31. Januar, 11.18 Uhr: Nur wenige Tage nach dem schrecklichen Verbrechen in Rot am See brechen bislang unbekannte Täter in die Gaststätte, die sich in der Bahnhofstraße befindet und Schauplatz der Tat war, ein. Die Polizei habe mitgeteilt, dass der Einbruch zwischen Mittwoch gegen 17 Uhr und Donnerstag 9 Uhr stattgefunden habe, heißt es im Bericht der Südwestpresse (Swp). 

Laut Angaben der Polizei sind die Täter über eine Nebentür eingedrungen, nachdem sie diese mit Gewalt aufgestemmt hatten. Der Gaststättenraum und die oberen zwei Stockwerke seien von den Einbrechern durchsucht worden. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 2500 Euro, wie swp.de schreibt. Ob etwas entwendet wurde, könne zum aktuellen Zeitpunkt nicht gesagt werden. 

Hinweise zum Einbruch nimmt jedoch die Kriminalpolizei Schwäbisch Hall unter Telefon 0791/4000 an.

Rot am See: Mutmaßlicher Sechsfachmörder nennt bizarre Motivation für Morde - große Trauerfeier geplant

Update vom 29. Januar, 20.40 Uhr: Noch immer ist das Entsetzen und Unverständnis über die Tat in der kleinen Gemeinde Rot am See riesig. Wie bild.de jetzt berichtet, hat der 26-jährige Angeklagte in ersten Vernehmungen eine bizarre Erklärung für seine Taten abgegeben. Demnach soll er den Ermittlern gesagt haben, dass ihn seine Eltern angeblich schon als Kind hätten vergiften wollen.
Weiter heißt es, dass im Ort von solchen Geschichten niemand Kenntnis habe. 

Update vom 29. Januar 2020: Am vergangenen Freitag (24. Januar) starben sechs Menschen bei einem Familiendrama. Ein 26-Jähriger tötete vermutlich seine Eltern, seine Stiefgeschwister, eine Tante und einen Onkel. Am kommenden Samstag soll nach Informationen der Bild eine große Trauerfeier für die sechs Opfer im „Forum“ in Rot am See stattfinden.

Rot am See: Mutmaßlicher Sechsfachmörder sagt zu Motiv aus - Kriminalpsychologe analysiert Blutbad

14.14 Uhr: Der mutmaßliche Sechsfachmörder von Rot am See hat gegenüber den Ermittlern zum Motiv für die tödlichen Schüsse auf seine Familienmitglieder ausgesagt. Aufgrund der noch laufenden Ermittlungen sollten zu diesen Aussagen vorerst aber keine Angaben gemacht werden, teilten die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen am Montag mit.

Medienberichten zufolge könnten Erbstreitigkeiten Anlass für die tödlichen Schüsse des 26-Jährigen auf seine Eltern, seine Stiefgeschwister, eine Tante und einen Onkel gewesen sein. Die Ermittler erklärten, die Familie habe sich "wegen einer bevorstehenden Familienangelegenheit" getroffen, nähere Angaben zur konkreten Familienangelegenheit machten sie aber nicht. Medienberichten zufolge stand die Beerdigung der Großmutter des mutmaßlichen Täters kurz bevor.

Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis starben alle sechs Getöteten im Alter von 36 bis 69 Jahren an Schussverletzungen. Ein bei der Tat schwer verletzter 68-Jähriger befindet sich inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

Rot am See: 26-Jähriger tötet Familienangehörige

12.21 Uhr: Der Schock in der Gemeinde Rot am See (5400 Einwohner) sitzt tief. Am Freitag tötete ein 26-Jähriger sechs Familienmitglieder, darunter sein Vater und seine Mutter. Noch ist das Motiv der Bluttat unklar. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine Pistole vom Kaliber neun Millimeter. Der 26-Jährige hatte dafür als Sportschütze eine Waffenbesitzkarte. In dem Gasthaus „Deutscher Kaiser“, das seinem Vater gehörte, feuerte er die tödlichen Schüsse ab. 

Wie die Südwest Presse online berichtet, soll diese Woche über eine Trauerfeier in der Gemeinde entschieden werden. 

Update vom 27. Januar 2020, 7.27 Uhr: Nachdem Verbrechen in Rot am See (Baden-Württemberg) mit sechs Toten sind noch viele Fragen offen. Ein 26-Jähriger Sportschütze soll seine Eltern, Onkel, Tante und zwei Stiefgeschwister erschossen haben. Nach seiner schrecklichen Tat wählte er selbst den Notruf der Polizei. Seit Sonntag sitzt der 26-Jährige in U-Haft.    

Update vom 26. Januar 2020, 14.05 Uhr: Ein Mann, der in Rot am See angeschossen wurde, schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Wie die Polizei mitteilt, sei sein Zustand immer noch kritisch. Ebenfalls wegen Schussverletzungen im Krankenhaus behandelt wurde eine Frau, bei der es sich vermutlich um die Ehefrau des Schwerverletzten handelt. 

Die Ermittlungen zu der Tat im Nordosten von Baden-Württemberg laufen auf Hochtouren. Das Motiv für das Verbrechen ist weiterhin unklar - die Beamten suchen nach Spuren. Unklar sei außerdem weiterhin der Anlass, warum die Verwandten in Rot am See zusammenkamen, so ein Sprecher der Polizei. Laut dpa-Informationen sei die Beerdigung der Großmutter des 26-Jährigen in Sachsen der Hintergrund gewesen. 

Rot am See: Haftbefehl erlassen - Kriminalpsychologe analysiert die Tat: „Der Täter scheint...“

Update um 18.34 Uhr: Dass der Schütze von Rot am See seine Tat langfristig geplant hat, wird bezweifelt. „Der Täter scheint (...) impulsiv und explosionsartig gehandelt zu haben“, sagte Kriminologe und Kriminalpsychologe Rudolf Egg im Gespräch mit Focus.de. Bei einer rational vorbereiteten Aktion hätte er sich um seine Flucht gekümmert oder sich zumindest darum bemüht, seine Tat wie einen Unfall aussehen zu lassen. 

Stattdessen hat sich der Tatverdächtige jedoch selbst bei der Polizei gemeldet. Generell würden sich die Täter solcher Familiendramen oftmals im Ausnahmezustand befinden, sagt der Experte Egg. „Diese Menschen befinden sich in einem „affirmativen Tunnel“, sie sehen die Welt wie mit Scheuklappen“, erklärt er weiter. Der Hass und die Wut seien dann so stark, dass die Täter erst hinterher realisieren würden, was sie getan hätten. 

Rot am See: Ermittlungsrichter hat Haftbefehl erlassen

Update vom 25. Januar, 16.04 Uhr: Nach dem Verbrechen in Rot am See mit sechs Toten hat der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen einen 26-Jährigen erlassen. Grund: Verdacht des sechsfachen Mordes und des zweifachen versuchten Mordes. Ihm wird vorgeworfen, am Freitag seine Eltern, seine Stiefgeschwister sowie seinen Onkel und seine Tante erschossen zu haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Samstag weiter mitteilten. Der Beschuldigte, ein Sportschütze, lebte mit seinem Vater in einer Wohnung über einem Lokal, das der Vater betrieb. In und um das Gebäude fielen die tödlichen Schüsse.

Rot am See: Wieder Schüsse einen Tag nach Bluttat

Update vom 25. Januar, 14.22 Uhr: In Rot am See ist die Polizei zum zweiten Mal in nicht einmal 24 Stunden mit starken Kräften ausgerückt. Per Notruf waren die Beamten am Samstagvormittag auf Geräusche aufmerksam gemacht worden, die aus einer Waffe stammen könnten. Nach dem Eintreffen bei einer Wohnung stellte die Polizei nach eigenen Angaben fest, dass sich ein Verdächtiger verbarrikadiert hatte. Schließlich habe ein Spezialeinsatzkommando den Mann unverletzt festnehmen können.

Einen Zusammenhang zu dem Verbrechen mit sechs Toten im selben Ort am Freitag gibt es laut der Polizei nicht. Es sei noch nicht einmal klar, ob die Schüsse aus einer Waffe gekommen seien. Möglich sei, dass ein Trittbrettfahrer nach der Bluttat vom Vortag die Aufmerksamkeit auf sich habe ziehen wollen, sagte der Beamte.

Update vom 25. Januar 2020, 11.24 Uhr: Nach dem Verbrechen in Rot am See mit sechs Toten schwebt ein angeschossener 68-Jähriger weiter in Lebensgefahr. „Er ist noch im selben kritischen Zustand“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Eine 64-jährige Frau, möglicherweise die Frau des Schwerstverletzten, wird wegen leichterer Schussverletzungen im Krankenhaus versorgt.

Der Sportschütze, der sich bislang laut Polizei nicht zur Tat geäußert hat, sollte im Laufe des Samstags dem Haftrichter vorgeführt werden.

Rot am See: Sechs Todesopfer - Bekannte vermutet grausames Motiv 

Update vom 25. Januar 2020, 7.02 Uhr: Noch immer herrscht offiziell Unklarheit über die Hintergründe der Bluttat in Rot am See. Wie Bild nun jedoch erfahren haben will, könnte der 26-jährige Student aus einem bestimmten Grund geschossen haben. Wie das Blatt berichtet, soll die Gaststätte, die am Freitag zum Tatort wurde, dem Vater des Schützen gehören. 

Der getötete 65-Jährige habe allein mit seinem Sohn in dem Haus gelebt. Die Mutter des Schützen sei demnach aus dem Haus ausgezogen. Die 56-Jährige habe sich von dem Vater des Studenten scheiden lassen. Sie soll kurz darauf nach Offenburg gezogen sein. Dort besuchte der 26-Jährige seine Mutter laut Bild oft. 

Am Freitag soll die 56-Jährige dann mit ihrer erwachsenen Tochter und zwei kleinen Enkelsöhnen zu Besuch gekommen sein. Der Grund: die Beerdigung ihrer Mutter. Aus diesem Anlass kam dann die Familie in der Gaststätte zusammen. Auch ein Onkel und eine Tante sollen laut Bild anwesend gewesen sein. Im Gespräch mit dem Blatt vermutet eine Bekannte der Familie: „Ich habe erfahren, dass es das Treffen gab, weil die Oma verstorben ist. Es gab wohl Erbstreitigkeiten.“ 

Einem weiteren schweren Verbrechen in Baden-Württemberg geht die Polizei seit der Nacht auf Samstag nach. Ein toter Jugendlicher, Bruder und Vater schwerst verletzt. 

Update am 24. Januar 2020, 20.43 Uhr: Wie Aalens Polizeipräsident Reiner Möller mitteilt, ist in Rot am See derzeit ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. Dieses betreue die beiden von dem Schützen bedrohten Jugendlichen sowie weitere Personen, beispielsweise Polizeibeamte und Nachbarn, die möglicherweise unter dem Geschehen leiden. In welchem Verein der Sportschütze aktiv war, sei noch nicht ermittelt.

Schüsse in Baden-Württemberg: Innenminister Thomas Strobl sprach Mitgefühl aus

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach den Angehörigen der sechs Todesopfer unterdessen sein Mitgefühl aus. Auch für die Beamten sei der Einsatz am Freitag ein furchtbares, belastendes Ereignis gewesen, sagte Strobl am Rande einer CDU-Klausur in Schöntal. Deshalb seien die Gedanken auch bei den Polizisten, die am Tatort gewesen seien. 

Update um 19.19 Uhr: Das Polizeipräsidium Aalen und die Staatsanwaltschaft Ellwangen geben weitere Informationen zu der Tat in Rot am See (im Landkreis Schwäbisch Hall) bekannt: Nachdem der Tatverdächtige sich selbst über Notruf bei der Polizei meldete und Einsatzkräfte schon wenige Minuten später am Tatort eintrafen, ließ sich der 26-Jährige widerstandslos festnehmen

Schüsse in Baden-Württemberg: Vater und Mutter des Schützen sind unter den Opfern

Außerdem ist Näheres zu den Opfern herausgefunden worden: Bei ihnen handelt es sich um um den 65 Jahre alten Vater, die 56-jährige Mutter, zwei weitere Männer im Alter von 36 und 69 Jahren und zwei weitere Frauen im Alter von 36 und 62 Jahren, die ebenfalls in einem noch nicht gänzlich verifizierten verwandtschaftlichen Verhältnis zum Beschuldigten stehen. Sowohl der Beschuldigte als auch sämtliche Opfer haben die deutsche Staatsangehörigkeit

Auch die beiden Jugendlichen (12 und 14 Jahre), die der mutmaßliche Täter bedrohte, sind mit dem Schützen verwandt. Der Beschuldigte wohnt am Tatort und hat bisher noch keine Vorstrafen. Am Samstag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden. Er verfügte über eine waffenrechtliche Erlaubnis und war damit nach derzeitigem Ermittlungstand legal im Besitz einer halbautomatischen Pistole.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot, bestehend aus 100 Kräften sowohl von der Schutz- als auch von der Kriminalpolizei, im Einsatz. Zu Motiv und Hintergründen der Tat liegen nach wie vor noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen laufen. 

Schüsse in Baden-Württemberg: Tatverdächtiger ist in Gewahrsam

Update um 18.06 Uhr: Nun wurden genauere Informationen zum Auffindungsort der Leichen bekannt. So wurden zwei der Opfer in dem Gebäude entdeckt und vier weitere davor, berichtet die dpa und beruft sich auf Polizeiangaben. Mehrere der in Rot am See erschossenen Menschen lebten mit dem mutmaßlichen Schützen am Tatort. Zwei der Opfer seien von auswärts gewesen, teilten die Ermittler am Freitag mit. 

Auch der 26 Jahre alte Tatverdächtige habe in dem Gebäude gelebt. Er befinde sich derzeit bei der Polizei in Gewahrsam und mache keine Angaben. Er warte auf seinen Rechtsanwalt.

Update um 17.43 Uhr: Angaben zum Motiv des Schützen von Rot am See kann die Polizei bislang noch nicht machen. Als er sich am Freitag selbst bei der Polizei gemeldet habe, habe er keinen Grund für seine Tat genannt, teilten die Ermittler mit. Derzeit befindet sich der Tatverdächtige auf der Dienststelle. Wenn der Rechtsanwalt ebenfalls auf der Dienststelle sei, werde es eine erste Befragung des Verdächtigen geben. Man habe mit dem Schützen aber bereits ein „geordnetes Gespräch“ führen können, heißt es von der Polizei.

Schüsse in Baden-Württemberg: Der Schütze meldete sich bei der Polizei

Update um 17.18 Uhr: Auch zum genaueren Ablauf der Tat machte Aalens Polizeipräsident Reiner Möller  bei der Pressekonferenz am Freitagnachmittag erste Angaben. Um 12.48 Uhr sei der Polizei durch einen Anrufer mitgeteilt worden, dass dieser in Rot am See mehrere Menschen erschossen habe. Bei dem Anrufer habe es sich also um den Täter gehandelt. 

Update um 17.13 Uhr: Neben wurden bei der Tat in Rot am See auch zwei Personen schwer verletzt, gab die Polizei bekannt. Sie werden derzeit ärztlich behandelt, wobei sich eine Person am späten Freitagnachmittag noch in Lebensgefahr befindet. Außerdem habe der Tatverdächtige bei dem Vorfall am Freitag auch zwei Jugendliche im Alter von 12 und 14 Jahren bedroht. Sie werden derzeit betreut, gab die Polizei bekannt. 

Schüsse in Baden-Württemberg: Die Toten waren zwischen 36 und 69 Jahre alt

Update um 17.10 Uhr: Des Weiteren machte der Leiter des Polizeipräsidiums Aalen Angaben zu den sechs Personen, die bei der Tat in Rot am See ums Leben gekommen sind. Dabei handele es sich um drei Männer im Alter von 36, 65 und 69 Jahren, sowie drei Frauen im Alter von 36, 56 und 62 Jahren. Sie seien sowohl vor als auch hinter dem Gebäude aufgefunden worden. Bei dem Gebäude soll es sich um eine Gaststätte handeln. Dies hatten bereits zuvor mehrere Medien berichtet. Anders als zuvor behauptet, sollen alle Opfer in einem familiären Verhältnis zueinander stehen. Die Polizei geht deshalb von einem Familiendrama aus. Bei zwei der Toten soll es sich um den Vater und die Mutter des Täters handeln. 

Update 17.05 Uhr: Wie die Polizei bei der Pressekonferenz im Rathaus von Rot am See bekanntgab, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 26-jährigen Deutschen, der einen Waffenschein hat, weil er Sportschütze ist. Die Tat habe er laut aktuellem Stand der Ermittlungen mit einer halbautomatischen Kurzwaffe, Kaliber neun Millimeter, verübt. 

Rot am See: Polizei veröffentlicht weitere Details in Pressekonferenz 

Update, 16.45 Uhr: Gegen 17 Uhr wird die Polizei in einer Pressekonferenz weitere Details veröffentlichen. 

Update, 16.05 Uhr: Bei dem Tatverdächtigen soll es sich laut Polizeiangaben um einen Deutschen handeln. Er sei entgegen erster Meldungen nicht 1983 geboren, sondern 26 Jahre alt. Die Polizei bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP außerdem, dass bei der Tat nach ersten Erkenntnissen ein „Beziehungsverhältnis“ vorliege. Der mutmaßliche Täter und die Opfer sollen sich gekannt, aber nicht alle einer Familie angehört haben. Die Kriminalpolizei nahm nun die Ermittlungen auf. Am späten Freitagnachmittag wollen sich Staatsanwaltschaft und Polizei zum Stand der Ermittlungen äußern.

Rot am See: Tatort offenbar ein Gasthaus - Beziehungstat wahrscheinlich 

Update, 15.49 Uhr: Wie die Südwestpresse berichtet, soll es sich bei dem Tatort um ein Gasthaus handeln, das bereits seit einiger Zeit geschlossen ist. Um 16.30 Uhr möchte die Polizei in einer Pressekonferenz weitere Informationen bekannt geben. 

Es liege vermutlich ein Beziehungsverhältnis zwischen dem Täter und den Opfern vor - „aber gesichert ist dies noch nicht“, sagte ein Polizeisprecher.

Rot am See: Schüsse in Gaststätte gefallen - Polizei plant Pressekonferenz 

Update, 15.34 Uhr: Im Gespräch mit Focus zeigt sich eine Anwohnerin von der Tat schockiert. „Ich habe kurze, dumpfe Schläge gehört. Das ist hier eigentlich eine sehr ruhige, beschauliche Gegend. Dass hier Schüsse fallen, damit rechnet niemand“, erklärt die Frau, die lieber anonym bleiben möchte. Wie Focus weiter berichtet, gebe es in der 5.000 Einwohner-Gemeinde überwiegend Ein- und Mehrfamilienhäuser. 

Rot am See: Hintergründe noch unklar - Polizei bestätigt Festnahme  

Update, 15.22 Uhr: Wie Bild nun berichtet, sollen verletzte Personen und Todesopfer vor und in der Gaststätte gelegen haben. Mehrere Personen sollen zudem in der Bahnhofstraße verletzt worden sein. Zwei von ihnen schwer.  

Rot am See: Sechs Todesopfer bestätigt - Mehrere Personen verletzt 

Update, 15.13 Uhr: Nach Schüssen in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs hat die Polizei bestätigt, dass sechs Menschen ums Leben gekommen sind. Nähere Einzelheiten sollten auf einer Pressekonferenz um 16.30 Uhr im Rathaus von Rot am See bekannt gegeben werden, sagte ein Sprecher am Freitag. Nach Angaben der Beamten liegt vermutlich ein Beziehungsverhältnis zwischen dem Täter und den Opfern vor - „aber gesichert ist dies noch nicht“. Man gehe von einem Einzeltäter aus. Der Tatverdächtige sei festgenommen worden.

In der beschaulichen Kleinstadt sind Schüsse gefallen. 

Rot am See: Hintergründe noch unklar - Details über Täter bekannt 

Update, 14.54 Uhr: Was genau in Rot am See passiert ist, ist noch unklar. Nun erklärte die Polizei Aalen, dass der Einsatz noch immer laufe. „Bitte unterlassen Sie Spekulationen“, ist auf der Twitter-Seite der Polizei zu lesen. Wie Focus währenddessen erklärt, soll sich der Tatort in einer Gaststätte befunden haben. 

Schüsse in Rot am See: Sechs Todesopfer - Schütze offenbar Familienangehöriger 

Update, 14.47 Uhr: Der Schütze sei nach Informationen der Bild-Zeitung ein 1983 geborener Mann.

Update, 14.39 Uhr: Wie Bild erfahren haben will, sollen die Schüsse von einem Mann abgegeben worden sein. Bei den Opfern soll es sich demnach um Familienangehörige handeln. 

Update, 14.34 Uhr: Nach Informationen der dpa sollen in Rot am See sechs Personen ums Leben gekommen sein.  

Schreckliche Tat in Starnberg: In einem Haus wurden drei Leichen entdeckt. Zunächst wurde ein Familiendrama vermutet. Jetzt bahnt sich eine spektakuläre Wende an.

Schüsse in Rot am See/Baden-Württemberg: Wohl sechs Tote 

Ursprungsmeldung, 14.05 Uhr: Rot am See - Wie die Polizei Aalen nun bestätigt, sollen die Schüsse in der 5.000 Einwohner-Gemeinde bei einem Gebäude gefallen sein. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Die genauen Hintergründe sind noch unklar, doch soll laut Polizei ein Beziehungsverhältnis vorhanden sein. Mehrere Personen sollen schwer verletzt worden sein. 

Baden-Württemberg/Rot am See: Sechs Todesopfer - Schütze offenbar gefasst

Wie Focus.de wissen will, sollen bei der Tat mehrere Menschen ums Leben gekommen sein. Die Polizei erklärte, dass es „vermutlich“ auch Todesopfer gebe. Demnach befinde sich der Tatort in der Bahnhofstraße, Hinweise auf weitere Täter gebe es bislang nicht. Einsatzkräfte seien gegen 12.45 Uhr alarmiert worden. Die Lage sei mittlerweile unter Kontrolle. Auch Heidelberg24.de und Echo24.de berichten über die Tat. 

Wer in Deutschland einen Menschen tötet, begeht ein Tötungsdelikt. Doch welche Tatbestände zählen dazu und wo ist genau der Unterschied zwischen Mord und Totschlag?*(Merkur.de). 

Zehn Jahre ist der Mord an der Bankiersgattin Maria Bögerl aus Heidenheim bereits her. Nun könnte der Kriminalfall dank neuer Spuren aufgeklärt werden.

Im Februar 2020 kam es auch im hessischen Hanau zu einer Bluttat.

*Heidelberg24.de, Echo24.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Tom Weller

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