+
Unter den Evakuierten befinden sich auch deutsche und britische Urlauber. 

Auch deutsche Urlauber

Waldbrand in Spanien: 1400 Menschen auf der Flucht

Jávea - Wegen eines Waldbrands an der spanischen Costa Blanca sind rund 1400 Menschen, unter ihnen deutsche und britische Urlauber, in Sicherheit gebracht worden.

Helfer evakuierten in der Nacht zu Montag und im Laufe des Tages die Kleinstadt Jávea und die Touristenanlage Benitatxell nahe Benidorm. Die Betroffen wurden in Schulen gebracht. Die Behörden gingen von Brandstiftung aus.

Auf Fotos und Videos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, war zu sehen, wie nahe die Flammen besiedelten Gegenden nördlich von Alicante in der Region Valencia kamen. Mehrere Häuser und rund 320 Hektar Land wurden durch das Feuer zerstört, wie die Einsatzkräfte mitteilten.

Über der Küste standen dichte Rauchwolken. Fast 300 Feuerwehrleute waren am Montag im Einsatz gegen die Flammen, auch Löschflugzeuge waren im Einsatz.

Der Präsident der Region Valencia, Ximo Puig, sprach von "Umweltterrorismus", der nicht nur das Naturerbe Spaniens bedrohe, sondern ein "Anschlag auf die Menschen" sei. Angesichts extremer Hitze und wenige Regen ist die Waldbrandgefahr in ganz Spanien derzeit sehr hoch.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vulkan auf Vanuatu spuckt Feuer und Asche: Einwohner fliehen
Auf einer der Inseln des Pazifikstaates Vanuatu ist am Dienstag der Vulkan Manaro ausgebrochen. Die Behörden verhängten über die gesamte Insel Ambae mit ihren insgesamt …
Vulkan auf Vanuatu spuckt Feuer und Asche: Einwohner fliehen
Mehr als 20 Oktoberfest-Ordner mit Bauchschmerzen in Klinik – es gibt Verdacht
Mehr als 20 Oktoberfest-Ordner müssen sich wegen gesundheitlicher Probleme in einer Münchner Klinik behandeln lassen. Die Rettungssanitäter scheinen den Grund schnell zu …
Mehr als 20 Oktoberfest-Ordner mit Bauchschmerzen in Klinik – es gibt Verdacht
Fukushima: Bergungsarbeiten auf 2021 verschoben
In der Atomruine Fukushima verzögern sich die Arbeiten zur Bergung abgebrannter Brennstäbe bei zwei der drei zerstörten Reaktoren. Die Regierung und der Betreiberkonzern …
Fukushima: Bergungsarbeiten auf 2021 verschoben
Nach Hurrikan: Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington
Hurrikan "Maria" hat die Karibikinsel Puerto Rico verwüstet. Der Gouverneur bittet das Weiße Haus, die US-Bürger in dem Außengebiet nicht zu vergessen. Nach längerem …
Nach Hurrikan: Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington

Kommentare