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Schock in Nigeria

Rund 100 Tote nach Gas-Explosion

Abuja - Eine schwere Explosion in einer nigerianischen Industrieanlage hat zahlreichen Menschen das Leben gekostet. Der Fahrer hatte offensichtlich die Sicherheitsbestimmungen missachtet.

Das Unglück ereignete sich am späten Donnerstag beim Abpumpen eines Lastwagens auf dem Gelände einer Industriegasanlage. Unter den Toten sind nach Angaben der Zeitung Menschen, die ihre Gas-Vorräte aufstocken wollten, sowie Arbeiter der Anlage, Anwohner und Passanten. Nicht nur in der Anlage habe es Opfer gegeben, die zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verbrannt waren, sondern die Flammen hätten auf Häuser übergegriffen und mehr als 50 Autos zerstört.

Die Explosion ereignete sich, als ein Lastwagen seine Ladung ohne die vorgeschriebene Abkühlphase löschen wollte, berichtete „Leadership“ unter Berufung auf einen Augenzeugen. Zugleich sei Kunden mitgeteilt worden, dass nun eine Neubefüllung beginne.

Bei einer Gas-Explosion im Südosten Nigerias sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die nigerianische Zeitung „Leadership“ berichtete am Freitag in ihrer Onlineausgabe von etwa 100 Toten. Ein Lokaljournalist, der sich am Unglücksort in der Stadt Nnewi im Bundesstaat Anambra befand, nannte der Deutschen Presse-Agentur ebenfalls die Zahl von rund 100 Toten.

Die Polizei bestätigte auf Nachfrage zunächst den Tod von mindestens sechs Menschen. Sechs weitere Menschen seien verletzt und würden derzeit im Krankenhaus behandelt, sagte ein ranghoher Polizist am Freitag. Der stellvertretende Vorsitzende des Roten Kreuzes in Nigeria, Peter Kathy, berichtete von vier Personen, die ins Krankenhaus eingeliefert worden seien sowie zahlreichen Verletzten.

dpa

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