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Wie ein Staatsbegräbnis: In Moskau wurde der mächtige Mafia-Fürst Wjatscheslaw Iwankow zu Grabe getragen. Vier Männer in dunklen Lederjacken sind mit der russischen Flagge vor seinem Sarg marschiert. Über 1000 Trauernde gaben Iwankow auf seinem letzten Weg begleitet.
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Der Sarg des Mafia-Fürsten. Iwankow saß fast zehn Jahre in einem US-Gefängnis. Er hatte nicht nur in Russland, sondern auch in Amerika eine Verbrecherorganisation aufgebaut.
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Iwankow,war am Freitag im Alter von 69 Jahren an seinen Schussverletzungen nach einem Attentat gestorben.
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Ein Scharfschütze hatte den Mafia-Boss am 28. Juli mit zwei Kugeln niedergestreckt, als Iwankow ein Moskauer Restaurant verließ. 
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Nach seinem Tod wird ein Clan-Krieg in der russischen Unterwelt befürchtet.
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Iwankow bestritt hartnäckig, der Führer der russischen Mafia zu sein. Wer dies glaube, sei „dumm“. Die größten Kriminellen im Land, so behauptete er, säßen im Kreml und beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB.
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So sah Iwankow zu Lebzeiten aus. Seine kleine Statur und sein großes Interesse an Kampfsportarten hatten ihm den Spitznamen „Yaponchik“ (russisch für „kleiner Japaner“) eingebracht.  

Russland: So pompös wird ein Mafia-Fürst beerdigt

Moskau - So pompös wird ein Mafia-Fürst beerdigt

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