Aufklärungsarbeit

Russland schießt Militärsatelliten ins All

Moskau - Mit einer Rakete vom Typ „Rokot“ hat Russland drei neue Militärsatelliten ins Weltall geschossen. Der Start vom Kosmodrom Plessezk im Norden des Landes sei am Mittwochmorgen erfolgreich verlaufen.

Dies teilte Oberst Dmitri Senin von den Streitkräften für die Luft- und Weltraumverteidigung Agenturen zufolge in Moskau mit.

Die Satelliten mit den Nummern Kosmos-2488, Kosmos-2489 und Kosmos-2490 seien sicher auf ihre Umlaufbahn gebracht worden. Das russische Verteidigungsministerium nutzt die Technik im All unter anderem für die militärische Aufklärungsarbeit.

Bei der „Rokot“ handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen Flugkörper auf Basis einer atomar bestückbaren Interkontinentalrakete. Am Vortrag war von Plessezk aus auch eine Interkontinentalrakete erfolgreich getestet worden, die rund 9000 Kilometer entfernt auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka auf dem Übungsgelände Kura eingeschlagen war.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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