Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen

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Bei der Fürbitte im Rahmen der ökumenischen Andacht aus Anlass des tragischen Busunglücks in Müncheberg stehen am 08.07.2017 Landesbischof Carsten Rentzing (l-r), Petra Spiegelberg vom Einsatznachsorgeteam der Feuerwehr Sachsen, Frauenkirchpfarrer Sebastian Feydt, Domdekan Klemens Ullmann, Katja König von der Polizei Sachsen, Generalsuperintendent Martin Herche (EKBO) und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in der Unterkirche der Frauenkirche in Dresden (Sachsen).

Große Anteilnahme

Sachsen gedenkt der Opfer des Busunglücks mit ökumenischer Andacht

Sachsen erweist den Opfern des verheerenden Busunfalls auf der A9 in Oberfranken die letzte Ehre. Bei einer Andacht bekundeten Kirchen, Parlament und Regierung den Hinterbliebenen und Angehörigen ihre Anteilnahme.

Erinnerung an 18 Tote und 30 Verletzte: Mit einer ökumenischen Andacht in der Dresdner Frauenkirche haben mehr als 200 Menschen der Opfer des verheerenden Busunglücks auf der A9 in Oberfranken gedacht. Evangelische und katholische Kirche und das Land Sachsen setzten damit am Samstag ein Zeichen für Mitgefühl, Verbundenheit und Gemeinschaft. Für die Landesbehörden war Trauerbeflaggung angeordnet.

Während auf dem Platz um die Frauenkirche Stadtführer Touristen die Stadt zeigten, Pferdekutschen auf Fahrgäste warteten und sich Hochzeitspaare küssten, erinnerte Landesbischof Carsten Rentzing in der Predigt an die Unfallopfer. „Es erschüttert uns in Mark und Bein, wenn Menschen um uns und unter uns aus diesem lichten Leben herausgerissen werden“, sagte er. Es gebe keine Antwort auf die Frage nach dem Warum.

Der Reisebus aus der Oberlausitz war am Montag verunglückt. Unter den Toten ist auch einer der beiden Fahrer. Die meisten Insassen stammten aus Sachsen.

Rentzing und Domdekan Klemens Ullmann leiteten die Andacht. Neben Hinterbliebenen der tödlich Verunglückten sowie Angehörigen Überlebender waren auch Feuerwehrleute und Rettungskräfte aus Bayern und Polizisten in die Frauenkirche gekommen. In der Krypta unter der Kirche hatten sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU), Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sowie mehrere sächsische Minister, Landräte, Abgeordnete und Bürgermeister eingefunden.

Der Bus eines Löbauer Reiseunternehmens mit 46 Passagieren war auf dem Weg nach Italien nahe Münchberg auf einen Lkw-Anhänger geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. 26 Sachsen und vier Brandenburger hatten das flammende Inferno verletzt überlebt. Acht Sachsen sind noch im Krankenhaus.

Für die Einsatzkräfte gibt es am 19. Juli einen ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche von Münchberg in Bayern.

dpa

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