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Der Verurteilte Daniel F. will freiwillig länger als zwölf Jahre in Haft gehen.

Er "wollte sie hässlich machen"

Säure-Attacke auf Ex-Freundin - Verurteilter will höhere Strafe

Hannover - Zwölf Jahre sind ihm nicht genug: Ein Mann, der seine Ex-Freundin mit einer Säure-Attacke schwer verletzt hat, will vor Gericht eine höhere Strafe für sich erreichen.

Der Täter legte Revision gegen das Urteil von zwölf Jahren Haft ein, obwohl er den Richterspruch im Gerichtssaal vor wenigen Wochen gleich akzeptiert hatte. Der 33-Jährige war Ende August wegen schwerer Körperverletzung vom Gericht zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Nun habe er in einem Brief an den Vorsitzenden Richter geschrieben, er wolle 15 statt 12 Jahre, berichtete die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. 

Weil er sich nach der Trennung von der 27-jährigen Frau erniedrigt fühlte, habe er ihr industriellen Rohreiniger ins Gesicht gekippt, hatte der Mann in seinem Geständnis gesagt. Die junge Frau wurde bei der Attacke Mitte Februar schwer entstellt. 

„Ich möchte keine Revision einlegen, in anderen Ländern hätte ich die Todesstrafe erhalten“, hatte der Verurteilte vor vier Wochen gleich nach dem Schuldspruch gesagt. Nichts anderes als die lange Haftstrafe habe er verdient. Auch die junge Frau als Nebenklägerin hatte daraufhin auf eine Revision verzichtet.

Der Verurteilte habe die Folgen seines Revisionsverzichts nicht überblickt, habe der Verteidiger vorgebracht. Inwieweit die Revision zulässig sei, müsse der Bundesgerichtshof entscheiden, teilte das Landgericht Hannover am Dienstag mit.

dpa

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