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Libysche Rebellen werden von Anhängern des Diktators Muamar al-Gaddafi beschossen.

Sarkozy und Cameron: Gaddafis Anhänger sollen aufgeben

Paris - Frankreich und Großbritannien rufen regimetreue Libyer zur Abkehr von Machthaber Muammar al-Gaddafi auf.

“Gaddafi muss sofort gehen. Wir appellieren an seine Anhänger, sich von ihm loszusagen, bevor es zu spät ist“, heißt es in einem am Montag verbreiteten Schreiben von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und dem britischen Premierminister David Cameron. Der internationale Militäreinsatz werde so lange dauern, bis die Bevölkerung in Sicherheit sei. Zeitgleich müsse jedoch die politische Zukunft des Landes geplant werden. Dabei könne der Nationale Übergangsrat eine zentrale Rolle spielen, hieß es in dem Schreiben einen Tag vor Beginn einer internationalen Libyen-Konferenz in London.

Rebellen in Libyen: Sie kämpfen gegen Gaddafi

Rebellen in Libyen: Sie kämpfen gegen Gaddafi

Sarkozy und Cameron zeigten sich zufrieden mit dem internationalen Militäreinsatz. “Hunderttausende Menschen konnten vor einer angekündigten Katastrophe gerettet werden“, betonten sie mit Blick auf die Situation in der Rebellenhochburg Bengasi, die von Gaddafis Truppen bedroht wurde. In London wollen am Dienstag die Außenminister von mehr als 35 Nationen über eine politische Lösung des Konflikts in Libyen beraten. Zu dem Treffen wird auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erwartet. Unklar ist, ob und in welcher Form Vertreter der libyschen Opposition an der Konferenz teilnehmen.

dpa

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