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Schadenersatz: Mann war unfreiwillig am Fallschirm

Münster - Für einen unfreiwilligen Fallschirmsprung hat ein Mann aus dem Münsterland den Piloten mit Erfolg auf Schadenersatz verklagt. Er wollte eigentlich nur zusehen. Plötzlich war er im freien Fall.

Auch der Betreiber der Fallschirm-Sprungschule sei für die schweren Verletzungen haftbar zu machen, die der 50-Jährige im Juli 2009 erlitten habe, entschied das Landgericht Münster am Freitag in einem Zivilprozess (Az.: 2 O 269/11).

Der Unfall hatte sich über einem Flugplatz im westfälischen Stadtlohn ereignet. Der Familienvater hatte die Absprünge von anderen als Zuschauer vom Flugzeug aus verfolgen wollen. Beim Landeanflug öffnete sich urplötzlich der Fallschirm, den er zum Schutz angelegt hatte. Der Mann wurde aus dem Flugzeug gerissen, fiel 300 Meter tief auf einen Acker. Zur Höhe der Summe wird gesondert verhandelt.

dpa

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