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Das Polizeifoto zeigt am 10.02.2016 in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) einen Karton mit scharfer Munition

Wache geräumt

Scharfe Munition in Müllsack bei Polizei abgegeben

Ahaus - Mit einem Müllsack voll scharfer Munition ist ein 61 Jahre alter Mann auf einer Polizeiwache in Ahaus (Kreis Borken) erschienen. Die Wache wurde vorsorglich geräumt.

Weil zunächst unklar war, ob akute Gefahr bestand, wurde der Wachbereich der Polizeistation am Mittwochmorgen vorsorglich geräumt und für mehrere Stunden gesperrt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sprengstoffexperten nahmen sich der Munition an.

Der Mann gab an, die Munition beim Abriss eines Bauernhofs in Legden gefunden zu haben. Er habe sie der Polizei zur Entsorgung übergeben wollen. Im Detail handelte es sich bei dem gefährlichen Fund, den der Mann in seinem Auto transportierte, um eine Gewehrgranate, Raketen für eine Panzerfaust sowie verschiedene Patronen und Projektile.

Einen Tag später stand fest: Die Munition war scharf. "Bei falscher Handhabung hätte das böse ins Auge gehen können", sagte ein Polizeisprecher. Munitionsfunde sollte nicht in die Hand genommen, sondern an Ort und Stelle von Experten begutachtet werden. Ein Finder sollte sich und andere Personen aus der Gefahrenzone bringen. Woher die bei dem Abriss aufgetauchte Munition stammt, war zunächst unklar.

Polizeimeldung mit Fotos

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