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Der ehemalige "Mister Germany" Adrian Ursache (M.) spricht vor Prozessbeginn im Gerichtssaal mit Journalisten.

Lange Haftstrafe

Ex-„Mister-Germany" schoss auf SEK-Beamten - nun steht das Urteil fest

Der ehemalige "Mister Germany" musste sich vor dem Landgericht Halle wegen Mordes verantworten. Nun steht das Urteil gegen den 44-Jährigen fest.

Update vom 18. April 2019: Das Landgericht Halle hat den ehemaligen „Mister Germany“ und Reichsbürger Adrian U. (44) wegen versuchten Mordes am Mittwochabend zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Im August 2016 hatte sich bei der Ex-"Mister Germany" gegen die Zwangsräumung seines Hauses in Reuden in Sachsen-Anhalt gewehrt und auf einen Beamten eines Sondereinsatzkommandos (SEK) geschossen. Den Vorwurf des versuchten Mordes an dem Polizisten bestreitete der 44-Jährige vehement.

Ex-"Mister-Germany" vor Gericht: Scharfe Sicherheitsmaßnahmen bei Reichsbürger-Prozess

News vom 9. Oktober 2017:

Halle - Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat in Halle der Prozess gegen einen "Reichsbürger" begonnen. Der 42-Jährige ist vor dem Landgericht wegen versuchten Mordes angeklagt. Noch vor Verlesung der Anklage beantragte die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens.

Zudem forderte sie, den Haftbefehl aufzuheben. Eine Beteiligung des ehemaligen "Mister Germany" Adrian Ursache an der Tat sei nicht genügend konkretisiert. Die Anklage weise weitere gravierende Mängel auf, etwa zum Tathergang, hieß es zur Begründung.

Die Staatsanwaltschaft wies die Vorwürfe zurück. Das Gericht unterbrach die Verhandlung, um zu beraten. Der Angeklagte soll am 25. August 2016 auf einen SEK-Beamten geschossen und dabei auf dessen Kopf gezielt haben. An dem Tag sollte sein Hausgrundstück in Reuden (Burgenlandkreis) zwangsgeräumt werden. Die Polizei war zum Schutz der Gerichtsvollzieher im Einsatz.

Ursache gilt als Mitglied der Reichsbürgerbewegung. Diese erkennt die Bundesrepublik Deutschland und ihre Gesetze nicht an. Der Verfassungsschutz stuft die Ziele der Bewegung als verfassungsfeindlich ein und beobachtet sie. Gegenüber Medienvertretern bestritt der 42-Jährige vor Beginn des Prozesses, der Reichsbürgerbewegung anzugehören.

dpa

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