Das Netz applaudiert

„Schickt Schlampe mit!“ Wie ein Pizzadienst auf diese unfassbare Bitte reagierte

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New York - Der amerikanische Student Ford Reynolds gab beim Lieferdienst Domino‘s eine sonderbare Bestellung auf - und hätte niemals mit der witzigen Reaktion der Mitarbeiter gerechnet. 

Wenn Studenten allein zu Hause sitzen und allzu viel Langeweile empfinden, verspricht das oft nichts Gutes. Viele von ihnen haben früher oder später nämlich die absurdesten Einfälle, zum Beispiel wilde Feiern zu veranstalten, auf die dann am nächsten Morgen das böse Erwachen folgt.

Dumme Ideen müssen glücklicherweise  aber nicht zwangsläufig im Chaos enden - das hat der Amerikaner Ford Reynolds kürzlich eindrucksvoll bewiesen. Nachdem er sein Erlebnis am 19. März unter dem Benutzernamen fordreynolds1 via Twitter geteilt hatte, berichteten auch britische Medien wie die „Daily Mail“ und „The Sun“, sowie das amerikanische Online-Portal „Buzzfeed“ über seine verrückte Geschichte. 

Dabei beginnt diese zunächst denkbar harmlos: Der 20-Jährige, der laut „Daily Mail“ normalerweise an der Edinboro University of Pennsylvania studiert, war gerade mit ein paar Freunden in New York, als er eine Bestellung beim Lieferservice Domino‘s aufgab. 

Reynolds stellte eine dreiste Forderung

Anstatt sich die Pizza auf traditionellem Wege liefern zu lassen, hatte Reynolds offenbar einen ganz besonders originellen Moment abgepasst (Vorsicht, Ironie!) und auf seiner Bestellung folgende Anweisung formuliert:  „Schickt mir eure böseste Schlampe mit!” 

Obwohl die New Yorker Mitarbeiter beim Anblick dieser frechen Forderung vermutlich nicht schlecht staunten, erfüllten sie ihm seinen Wunsch - interpretierten ihn allerdings auf ganz eigene Weise: Sie schickten einen Mann als ihre „böseste Schlampe“

Domino‘s erweckt Fantasien zum Leben

Denn als Reynolds schließlich die Tür öffnete, stand ihm statt der heißen Dame, nach der er verlangt hatte, ein männlicher Pizzabote gegenüber. Doch dieser hätte gut und gerne auch eine Model-Karriere einschlagen könne, so lässig, wie er im Hauseingang des überraschten Reynolds posierte - die bestellten Pizzen in der einen, eine 20-Dollar-Note in der anderen Hand. 

Mit einer so humorvollen Reaktion des  Lieferdienstes hätte kaum jemand gerechnet - am wenigsten wohl Reynolds selbst. Doch spätestens nach genauerer Inspektion der Pizzakartons hatten die Mitarbeiter die Lacher endgültig auf ihrer Seite - einer der Pappdeckel war nämlich mit dem schlichten, handschriftlich verfassten Satz „Das haben wir getan“ versehen. Wie der Pizzabote damit umgeht, als „böseste Schlampe“ hingestellt zu werden, ist nicht bekannt.

Jedenfalls avancierte Reynolds‘ Geschichte innerhalb kürzester Zeit zum viralen Hit: Sein Post samt Fotoserie hat mittlerweile rund 345.000 Likes gesammelt und wurde mehr als 131.000 Mal geteilt. 

Vor allem die Pizza-Firma dürfte sich über diese kostenlose und reichweitenstarke PR freuen - denn dem Lieferdienst, der auch von einigen Twitter-Usern als zu überteuert betitelt wurde, kann ein aufpoliertes Image sicher nicht schaden. Einer der Follower forderte zum Dank sogar eine Gratispizza für seinen Twitter-Freund. 

Reynolds, der sich in seinem Twitter-Profil bezeichnenderweise mit den Worten „Ich liebe Pizza“ beschreibt, hat mittlerweile übrigens verraten, wieso er sich zu diesem bizarren Sonderwunsch erdreistete:

Wie sollte es auch anders sein? Natürlich war mal wieder der liebe Alkohol an allem schuld.

Rubriklistenbild: © Screenshot/fordreynolds1/Twitter

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