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Die Polizei geht davon aus, dass der Schütze seine Opfer kannte.  

Fahndung nach dem Täten läuft

Schießerei in Barcelona war vermutlich ein Racheakt

Barcelona - Nach den Pistolenschüssen in der Nähe der berühmten Flaniermeile Ramblas in Barcelona fahndet die Polizei weiter nach dem Täter.

Der Unbekannte hatte am Dienstag auf einen Belgier und einen Briten geschossen, die vor einem Hotel im Zentrum der katalanischen Metropole saßen. Der Belgier wurde nach Medienberichten von einer Kugel getroffen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Brite erlitt auf der Flucht Schnittverletzungen an einer zersprungenen Glastür.

Der Schütze entkam zunächst in einem Taxi und tauchte wenig später zu Fuß im Stadtzentrum unter. Das Tatmotiv war nicht bekannt. Die Ermittler gingen nach diesen Informationen allerdings davon aus, dass der Schütze die beiden Männer vor dem Hotel kannte und dass es sich bei der Attacke um einen Racheakt im Bandenmilieu handelte. Nach Informationen der Zeitung „El Periódico de Catalunya“ trug einer der beiden Verletzten eine Tätowierung, die die Polizei mit einer kriminellen Bande in Verbindung brachte.

Die Schüsse in der Nähe der Ramblas hatten Touristen und Anwohner in Panik versetzt. Passanten liefen in Angst davon. Der Täter hatte nach Augenzeugenberichten wortlos auf die beiden Männer geschossen. Aufnahmen von Sicherheitskameras zeigen ihn als einen kräftigen Mann im Alter von etwa 30 bis 35 Jahren.

dpa

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