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Traumatisiert 

Sie hat es nicht nach draußen geschafft

Disko-Schießerei in Konstanz: Schockierte Beteiligte berichtet auf Facebook

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„Ich hoffe so sehr, dass ihr alle unversehrt entkommen seid!“ Nach der Schießerei in Konstanz, bei der zwei Menschen starben, berichtet eine Beteiligte auf Facebook von dem Horror.

Update: Die Beteiligte hat den öffentlichen Facebookpost mittlerweile zurückgezogen. 

Konstanz - Shelly M., so nennt sie sich jedenfalls auf Facebook, kann nicht glauben, was da in den vergangenen Stunden passiert ist. Sie war ihren eigenen Angaben nach am Samstag in der Konstanzer Diskothek „Grey Club“, freute sich wahrscheinlich auf eine fröhliche Partynacht bis zum hereinbrechenden Sonntag. Doch in den frühen Morgenstunden wurden sie und zahlreiche Diskobesucher Zeugen des blanken Grauens.

Ein 34-jähriger Iraker ballerte mit einer Waffe herum, tötete einen Menschen und verletzte drei. Später, vor der Konstanzer Disko, wird er selbst beim Schusswechsel mit der Polizei tödlich verletzt und stirbt in der Klinik. 

Von dem, was vor der Disko geschieht, bekommt Shelly M. zunächst nichts mit. Wie sie auf Facebook berichtet, wurde sie mit den anderen Diskobesuchern im „Grey“ eingesperrt (aus ihrem Posting geht nicht klar hervor, von wem). Besonders sicher habe sie sich aber nicht gefühlt: „Warum hat man uns ohne polizeilichen Schutz allein gelassen?“, fragt sie. Sie erzählt weiter: Im Nebenraum lag ein Opfer. „Warum wurde das nicht notversorgt?“ Das alles sind Eindrücke einer traumatischen Nacht. 

Die Polizei berichtete, dass auch viele Besucher in Panik geflohen seien. Die einzelnen Abläufe werden noch zu analysieren sein. 

Schüsse in Konstanz: „Ich bete, dass es nicht noch mehr Opfer gibt.“

Auch Shelly M. wird möglicherweise Antworten erhalten, wenn die Polizei im Laufe des Tages mehr und mehr Informationen zu dem Fall bekannt gibt. Fest steht: In den ersten Stunden nach der Tat war unklar, ob es nicht noch einen zweiten, dritten oder noch mehr Täter gibt. Die Polizei hatte den Bereich im Industriegebiet abgesperrt, Anwohner gewarnt und mit Hubschraubern die Gegend abgesucht. Dann gegen 8 Uhr: endlich aufatmen. Alles unter Kontrolle. Der einzige Täter ist gefasst. 

Für Shelly M. ist das alles jedoch nicht vorbei. „Ich liege wach und frage mich noch immer ob ich das heute Abend alles nur geträumt habe,“ schreibt sie in ihrem Facebookpost, der öffentlich zu sehen ist.

„Wütend, traurig, schockiert, fassungslos. Ich bete, dass es nicht noch mehr Opfer gibt. R.I.P. #Konstanz“

Ihre Freunde aus Konstanz kommentieren darunter: „Habe heute morgen schon Weckanrufe gestartet.“ Jeder macht sich nach so einem Ereignis natürlich Sorgen: „Geht es meinen Lieben gut?“ 

Über die aktuellen Entwicklungen zur Schießerei in Konstanz halten wir Sie mit einem Live-Ticker auf dem Laufenden

kg

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