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Nach der Schießerei in Konstanz vor dem Club Grey legt eine Passantin Blumen nieder. 

Neue Ermittlungsdetails

Schießerei in Konstanz: Täter feuerte mehr als 20 Mal

Der Schock ist nach der Bluttat an einer Diskothek in Konstanz noch immer groß. Die Ermittler versuchen derzeit den blutigen Tathergang zu rekonstruieren.

Konstanz - Nach der tödlichen Schießerei an einer Diskothek in Konstanz werten die Ermittler Videomaterial aus dem Club aus. Im „Grey“ gebe es rund 40 Kameras, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Anhand der Aufnahmen und der bisherigen Vernehmungen habe der Tathergang teilweise rekonstruiert werden können. Demnach gab der Täter bereits nach dem Aussteigen aus einem Taxi erste Schüsse ab.

Dann habe er die Disco durch den Haupteingang betreten und sei im Bereich der Kassen sowie im Foyer gewesen. Ob der Mann noch weitere Räume betreten habe, sei noch unklar. Auch zur Herkunft der Waffe gebe es noch keine Erkenntnisse.

Familienstreit war Auslöser der tödlichen Schüsse in Disco

Bei der tödlichen Schießerei an einer Diskothek in Konstanz hat der Täter mehr als 20 Schüsse abgegeben. Am Tatort seien mindestens 24 Patronenhülsen der Tatwaffe gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Der 34-Jährige hatte in der Nacht zum Sonntag mit einem US-Sturmgewehr um sich geschossen. Dabei wurden ein Türsteher getötet, drei Menschen schwer und sieben leicht verletzt. Der Schütze starb nach einem Schusswechsel mit der Polizei im Krankenhaus.

dpa

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