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32-Jähriger tot

Schießerei in Kalifornien - Polizei ratlos

Fresno/USA - Tödliche Schüsse auf Kollegen: In Kalifornien hat ein Angestellter einer Lebensmittelfabrik mit seiner Handfeuerwaffe auf Mitarbeiter und sich selbst geschossen. Die Polizei ist noch ratlos über das Motiv.

Ein 32-jähriger Mann starb am Dienstag nach Angaben der örtlichen Polizei noch am Tatort in der Stadt Fresno, der Schütze selbst und ein weiterer Mitarbeiter erlagen wenig später ihren Verletzungen.

„Im Moment ist es schwer zu sagen, was das genaue Ziel war, nach dem J. suchte“, sagte der örtliche Polizeichef Jerry Dyer. Der 42-jährige J. sei um fünf Uhr morgens zur Arbeit erschienen und habe nach dreieinhalb Stunden plötzlich die Waffe gezogen. „Da muss etwas gewesen sein, was den Vorfall provoziert hat, vielleicht ist es heute passiert oder hat sich heute aufgebaut“, sagte Dyer zur Motivsuche. Mehr als 30 Mitarbeiter hatten die Tat demnach beobachtet.

Zwei Mitarbeiter der Geflügel verarbeitenden Firma sind den Angaben zufolge mit Schusswunden weiter in ärztlicher Behandlung, einer davon in kritischem Zustand. Die Firma kommentierte den Vorfall zunächst nicht. Der Polizei zufolge sagten Arbeitskollegen aus, dass J. am Dienstag nicht wie gewohnt gewirkt habe. Laut Dyer hat der Täter eine umfangreiche Polizeiakte, die in die 90er Jahre zurückreicht. Die Beamten nahmen Ermittlungen auf und riegelten auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern auch die Wohnung von J. ab.

dapd

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