Schießerei in Marseille: Jugendlicher tot

Paris - Bei einer Schießerei in Marseille ist ein 16- Jähriger ums Leben gekommen, ein 11-jähriger Junge wurde schwer verletzt. Die Tat war wohl eine Strafaktion im Drogenmilieu.

Nach ersten Ermittlungen haben die Täter aus zwei fahrenden Autos mit Kalaschnikows auf ihre Opfer gezielt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der 16-Jährige sei der Polizei bekanntgewesen. Der Elfjährige, der außer Lebensgefahr sei, habe zum Zeitpunkt der Schießerei am Freitagabend vermutlich bei Drogengeschäften Wache gestanden. Er trug Verletzungen am Rücken, am Arm und am Bein davon.

Seit Beginn des Jahres wurden bereits etwa 15 Menschen in der Region um die südfranzösische Hafenstadt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lastwagenanhänger gerät in Gegenverkehr und verursacht tödlichen Unfall - zwei Menschen sterben
Auf einer Bundesstraße bei Todendorf in Schleswig-Holstein hat sich ein Sattelauflieger von einem Lastwagen gelöst und einen tödlichen Unfall verursacht.
Lastwagenanhänger gerät in Gegenverkehr und verursacht tödlichen Unfall - zwei Menschen sterben
Staatsanwalt: Archiv-Einsturz durch Fehler bei Bauarbeiten
Warum stürzte das Kölner Stadtarchiv ein? Die Angehörigen der beiden Toten haben neun Jahre gewartet, um auf diese Frage eine Antwort zu erhalten. Jetzt bekamen sie sie …
Staatsanwalt: Archiv-Einsturz durch Fehler bei Bauarbeiten
Vater verabschiedet sich mit rührendem Tanz von todkranker Tochter
Ein scheinbar alltägliches Facebook-Video zeigt einen Vater beim Tanz mit seiner kleinen Tochter. Das Netz reagiert bewegt - denn der Hintergrund ist herzzereißend …
Vater verabschiedet sich mit rührendem Tanz von todkranker Tochter
Mit diesem ungewöhnlichen Mittel warnt die Polizei vor Erpressern aus dem Internet
Mit ungewöhnlichen Mitteln warnen Polizeibeamte im rheinischen Aachen vor Erpressern aus dem Internet - sie haben ein Gedicht über die Risiken von Cybersex geschrieben
Mit diesem ungewöhnlichen Mittel warnt die Polizei vor Erpressern aus dem Internet

Kommentare