In dieser Klinik in Minnesota schoss der 67-jährige Täter um sich.
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In dieser Klinik in Minnesota schoss der 67-jährige Täter um sich.

Tatverdächtiger festgenommen

Schießerei in den USA: Ein Toter und vier Verletzte bei Schusswaffenangriff in Klinik

  • Antonio Riether
    vonAntonio Riether
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Im Norden der USA eröffnete ein Rentner in einem Krankenhaus das Feuer, eine Person starb bei der Attacke. Vier weitere Menschen wurden verletzt.

Minnesota - In Buffalo, einer 16.000-Einwohner-Stadt etwa 50 Kilometer von Minneapolis entfernt, eröffnete ein 67-Jähriger am Dienstag in einem Krankenhaus das Feuer. Dabei tötete er einen Menschen und verletzte vier weitere, von denen sich drei im kritischen Zustand befinden.

Schüsse in US-Klinik: 67-Jähriger tötet eine Person - mutmaßlicher Sprengsatz am Tatort gefunden

Der 67-jährige Schütze wurde daraufhin festgenommen, die Hintergründe sind bislang noch ungeklärt. Es handle sich scheinbar nicht um eine terroristische Attacke, wie Polizeichef Par Budke sagte. Kurz vor 11 Uhr (Ortszeit) sei die Polizei in die Allina Healch Clinic gerufen worden, so Budke gegenüber dem Lokalsender KSTP.

Am Tatort wurde auch ein Paket mit einem mutmaßlichen Sprengsatz gefunden. Wie Sheriff Sean Deringer mitteilte, sei der Schütze den Behörden allerdings bereits vor der Attacke bekannt gewesen. Das Motiv für die Tat ist noch nicht bekannt, laut US-Medien könnte die Unzufriedenheit mit einer eigenen medizinischen Behandlung der Grund gewesen sein.

Schüsse in US-Klinik: Eine Person aus Klinik entlassen - Schulen abgeriegelt

Zunächst wurden alle fünf Patienten verletzt in Krankenhäuser gebracht, wie Kelly Spratt, der Präsident von Buffalo Health, auf einer Pressekonferenz mitteilte. Eine Person erlag mittlerweile ihren Schussverletzungen, während eine Person US-Medien zufolge bereits wieder aus der Klinik entlassen wurde.

Schulen in der Region wurden folglich abgeriegelt, im Umkreis der Klinik brachten sich die Menschen in Sicherheit. Für die Bevölkerung in der kleinen Stadt Buffalo besteht den örtlichen Medien zufolge keine weitere Gefahr. „Unsere Herzen sind heute gebrochen“, schrieb die Klinik am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. (ajr)

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