+
Wer hätte gedacht, dass zwischen diesen ungleichen Gegnern die Schildkröte als Sieger hervorgeht?

Wettkampf in China

Schildkröte ist schneller als Hase im Skirennen

Peking - Bei einem Tier-Skiwettrennen in China war eine Schildkröte schneller als ein Hase im Ziel, berichtet CNS. Der Hase habe sich nicht an die Kommandos seines Besitzers gehalten.

Wegen mangelnder Disziplin ist ein Hase bei einem Tier-Skirennen in China von einer Schildkröte überholt worden. Der Hase habe seiner Lust am Springen freien Lauf gelassen und habe sich nicht an die Anweisungen seines Herrchens gehalten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur China News Service (CNS) am Dienstag. Deshalb habe er am Ende das Nachsehen gehabt. Das bizarre Rennen, bei dem Haustiere mit ihren Haltern antreten, fand in einem Skigebiet der zentral gelegenen Provinz Henan statt.

Tierrennen in China: Schildkröte überholt Hasen

Tierrennen in China: Schildkröte überholt Hasen

Wer den Gesamtsieg der 40 Wettstreiter ergatterte, blieb in den Berichten offen - war aber wohl auch Nebensache. Die Schildkröte, die für den Wettkampf ihren Winterschlaf unterbrechen musste, landete auf jeden Fall auf Platz drei. Sie war bis kurz vor der Ziellinie auf den Skiern ihres Halters mitgefahren, was nach den Regeln erlaubt ist. Der Hase dagegen sprang an einer langen Leine seines skifahrenden Herrchens quer durch die Gegend.

Anerkennung für tapfere gelbe Ente

Dass die Kröte die Nase im Ziel vorn hatte, erinnert an eine Fabel von Äsop. Darin veschläft der Hase das Finish, weil er - erschöpft durch seine Sprünge - vor der Ziellinie einschlummert.

Besondere Bewunderung wurde in Henan auch einer gelben Ente zuteil. "Ihr Durchhaltewillen machte die Zuschauer sprachlos", berichtete CNS. Allerdings watschelte sie als Allerletzte über die Ziellinie.

Skifahren wird auch bei den Menschen in China immer beliebter. Vor allem im Norden wurden in letzter Zeit viele Pisten angelegt. Das Land bewirbt sich auch um die Olympischen Winterspiele 2022 - die Aussichten für den Zuschlag gelten indes als gering.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erdbeben in Mexiko: Hilferufe per WhatsApp - schon über 200 Tote
Vor genau 32 Jahren kamen bei einem Erdbeben fast 10.000 Menschen in Mexiko ums Leben. Am Jahrestag bebt es wieder heftig in dem Land. Es gibt viele Todesopfer. …
Erdbeben in Mexiko: Hilferufe per WhatsApp - schon über 200 Tote
Nach schwerem Erdbeben mit mehr als 200 Toten: Suche nach Überlebenden läuft 
Die Solidarität in Mexiko-Stadt ist groß. Verzweifelt suchen Helfer in den Ruinen nach Überlebenden. Mehr als 200 Menschen kamen bei dem schweren Erdbeben ums Leben. …
Nach schwerem Erdbeben mit mehr als 200 Toten: Suche nach Überlebenden läuft 
WHO sieht gefährlichen Mangel an wirksamen Antibiotika
In einer Klinik soll man gesund werden. Gleichzeitig sind dort Erreger unterwegs, die für geschwächte Patienten lebensgefährlich sein können. Die WHO fordert daher …
WHO sieht gefährlichen Mangel an wirksamen Antibiotika
Nach diesem Fund verständigte eine Frau sofort die Polizei 
Einen gemütlichen Spaziergang wollte eine Frau aus Hagen unternehmen. Was sie dabei fand, war allerdings alles andere als gemütlich.
Nach diesem Fund verständigte eine Frau sofort die Polizei 

Kommentare