"Betrunken bin ich dickköpfig"

In einem Brief: Betrunkener beschimpft sein nüchternes "Ich"

Betrunkene stellen so allerhand Blödsinn an. Doch sein nüchternes "Ich" in einem Brief zu beschimpfen, hat wahrscheinlich noch keiner gemacht. Der Australier Steven Davidson zeigt Ihnen, wie es geht.

Soviel Spaß die durchzechten Nächte auch machen, so schlimm ist meist der Kater am nächsten Tag. Wer kennt nicht den trockenen Mund, die pelzige Zunge und die hämmernden Kopfschmerzen nach einem Abend ausufernden Alkoholgenusses. Der Australier Steven Davidson ist nun auch so ein Kandidat, der gerne mal einen über den Durst trinkt. Doch seit er die 30 überschritten hat, dauert das Ausnüchtern immer länger. Steven dachte sich daher, die perfekte Kater-Vorsorge gefunden zu haben. Im nüchternen Zustand schrieb er sich selbst einen "Denkzettel": 

Die Notiz des nüchternen Steve.

"An den betrunkenen Steve, bitte trinke diese Flasche Wasser, bevor Du ins Bett gehst. Dann kannst du die Chicken Wings im Kühlschrank essen. Der verkaterte Steve wird es Dir danken. Danke Dir vom nüchternen Steve"

Eigentlich kein schlechter Plan. Doch Steven hatte nicht mit der Rache seines besoffenen "Ichs" gerechnet: Als er nämlich betrunken auf seine Notiz stieß, fiel ihm nichts besseres ein, als sein nüchternes "Ich" zu beschimpfen: "F... dich nüchterner Steve. Ich mache was ich will. 

p.s. - sag dem verkaterten Steve, er ist eine kleine B...."

Und somit waren die guten Vorsätze auch schon wieder passé und der Leidtragende war wieder einmal der verkaterte Steve. In einem Interview mit Mirror Online erklärte der Australier nachher: "Ich bin ziemlich dickköpfig, wenn ich betrunken bin. Als ich also die Notiz fand, dachte ich mir: 'Keiner sagt mir, was ich machen soll und was nicht'." Allerdings habe er dabei immer wieder vergessen, an welches "Ich" er gerade schreibt: "Daher auch die vielen ausgestrichenen Stellen." Für den verkaterten Steve war die Notiz also nur eine ernüchternde Erfahrung, doch für seine Freunde und die Netzwelt ein feuchtfröhlicher Spaß.

Patrick Steinke

Rubriklistenbild: © twitter/tarryntino

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