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Die verdächtige Eisdielen-Besitzerin

"Schleckeria"-Morde: Doch kein Geständnis

Wien - Im Fall der Spanierin, die verdächtigt wird, ihren Ex-Mann und ihren Ex-Freund in Wien getötet zu haben, widersprechen nun die Anwälte der Verdächtigen der Darstellung der Polizei.

Es habe kein Geständnis gegeben, erklären Arthur Machac und Heinz-Dietmar Schimanko in einer Mitteilung. Die Anwälte sprechen von einer “medialen Hetzjagd“ gegen ihre Mandantin: “Ein angebliches Geständnis, wie von einem sichtlich sehr geltungsbedürftigen italienischen Kommissario behauptet, gibt es nicht“, heißt es in einer Pressemitteilung der Anwälte vom späten Sonntagabend.

Die Polizei in Wien hatte am Freitagabend bestätigt, dass die Frau gegenüber Ermittlern in Italien angegeben hatte, ihren Ex-Mann und ihren Ex-Freund getötet, zerstückelt und einbetoniert zu haben. Die 32-jährige Verdächtige war am Freitag im italienischen Udine aufgegriffen worden. Sie sitzt in Triest in Untersuchungshaft. Nach Angaben ihrer Anwälte ist die Verhandlung über ihre Auslieferung an Österreich für kommenden Montag angesetzt.

dpa

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