2,2 Kilo Kokain in Tequila aufgelöst

Frankfurt/Main - Die Zollbeamten waren misstrauisch, und sie hatten ein gutes Näschen. Der Tequila, mit dem ein junger Mann am Frankfurter Flughafen auffiel, hatte es doppelt in sich.

Er bestand nicht nur aus Schnaps, Drogenschmuggler hatten außerdem 2,2 Kilo Kokain darin aufgelöst, die der 21-Jährige auf diese Weise unbemerkt von Kolumbien nach Deutschland bringen sollte. Er scheiterte am Misstrauen des Zolls - und wurde am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt als Drogenkurier zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Bei der Kontrolle am Flughafen im April hatten sich die Zöllner an der braunen Farbe des Tequilas gestört, den der 21-Jährige in zwei Dreiliterkanistern beförderte. Als sie den Tequila destillieren ließen, kamen 2,2 Kilogramm reines Kokain zum Vorschein.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sturmtief „Friederike“ mit Böen bis Orkanstärke - Schulen in Hof bleiben zu
Wetterexperten erwarten vom anrückenden Sturmtief „Friederike“ nichts Gutes. Es muss mit Orkanböen bis zu 120 km/h gerechnet werden. Alle aktuellen Entwicklungen im …
Sturmtief „Friederike“ mit Böen bis Orkanstärke - Schulen in Hof bleiben zu
Selfie mit geklautem Handy - Polizei fahndet mit diesem Foto nach Einbrecher
Die Berliner Polizei fahndet mit Selfie-Fotos nach einem Einbrecher. Die Bilder konnten die Ermittler von einem bei dem Einbruch gestohlenen Handy herunterladen.
Selfie mit geklautem Handy - Polizei fahndet mit diesem Foto nach Einbrecher
Mindestens zehn Tote bei Doppel-Selbstmordanschlag in Nigeria
Bei einem Doppel-Selbstmordanschlag auf einem belebten Markt im nigerianischen Maiduguri im Nordosten des Landes sind am Mittwoch mindestens zehn Menschen getötet worden.
Mindestens zehn Tote bei Doppel-Selbstmordanschlag in Nigeria
Frau auf Rückweg vom Strand vergewaltigt: Polizei greift zu drastischem Mittel  
Die Polizei auf Rügen hat nach der Vergewaltigung einer Urlauberin aus Sachsen zu einer drastischen Maßnahme gegriffen.
Frau auf Rückweg vom Strand vergewaltigt: Polizei greift zu drastischem Mittel  

Kommentare