+
Im Dauereinsatz waren die Räumdienste vielerorts in der Nacht zum Samstag.

Schnee und Regen sorgten für Glätte

Berlin - Regen- und Schneefälle haben in der Nacht zum Samstag vielerorts in Deutschland die Straßen in gefährlich glatte Rutschbahnen verwandelt. Eine angekündigte Unwetterwarnung für Samstag wurde aber wieder aufgehoben.

Zwar konnte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am frühen Morgen seine Unwetterwarnungen vor gefrierendem Regen und Glatteis wieder aufheben, doch ist nach wie vor Vorsicht angesagt.

In Oberfranken haben heftige Windböen zusammen mit anhaltendem Schneefall zu Verwehungen geführt. Räum- und Streufahrzeuge waren insbesonmdere auf den Autobahnen im Dauereinsatz, teilte die Polizei am Morgen mit. In den Landkreisen Kronach und Coburg sorgten darüber hinaus durch schweren nassen Schnee umgestürzte Bäume für Verkehrsbehinderungen. Besonders betroffen waren die Frankenwald-Hochstraße, die Kreisstraße bei Wallenfels und die Verbindungsstraße zwischen Weidach und Wiesenfeld.

So bleibt Ihr Auto im Winter fit

So bleibt Ihr Auto im Winter fit

In Niederbayern blieb die Autobahn Frankfurt-Passau (A 3) bei Hofkirchen (Landkreis Passau) für fünf Stunden teilweise gesperrt, weil ein Lastwagenfahrer trotz Überholverbots wegen der Schneeglätte ein Auto überholen wollte und ins Schleudern geriet. Sein 40 Tonnen schwerer Sattelzug verkeilte sich an der Mittelleitplanke und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Der Sattelzug ließ sich nicht in Fahrtrichtung drehen, sodass er entgegen der Fahrtrichtung die sieben Kilometer bis zu Anschlussstelle Iggensbach geschleppt werden musste. Der Verkehr staute sich zeitweise auf bis zu 20 Kilometern. Wie die Polizei in Passau mitteilte, entstand ein Sachschaden von rund 32 000 Euro.

Auf der A 93 stellte sich bei Selb-Nord ein Lkw quer. Insgesamt ereigneten sich von Freitagabend bis Samstagmorgen in Oberfranken 45 Unfälle. Glücklicherweise waren keine schwer verletzten Personen zu beklagen.

Auch in Schwaben hat es in der Nacht ohne Unterbrechung geschneit. Doch offenbar haben sich die Autofahrer ihre Fahrweise an die winterlichen Verhältnisse angepasst. Bis zum Morgen ereigneten sich lediglich 14 Unfälle, bei denen glücklicherweise nur eine Person verletzt wurde.

Am Samstag ist im Nordosten Deutschlands noch mit gefrierendem Regen zu rechnen, teilte der Wetterdienst mit. Vor allem im östlichen Bergland soll es teils ergiebig schneien. Zu Wochenbeginn wird es wieder kälter.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

15.000-Volt-Leitung stürzt auf ICE
Hamburg - Schreck im Hamburger Hauptbahnhof: Eine Oberleitung reißt und stürzt auf einen einfahrenden Zug. Hunderte Fahrgäste sitzen stundenlang fest.
15.000-Volt-Leitung stürzt auf ICE
Kim Dotcom darf an die USA ausgeliefert werden
Auckland - Der deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom darf in die USA ausgeliefert werden. Das entschied ein Gericht in Neuseeland am Montag.
Kim Dotcom darf an die USA ausgeliefert werden
Polizist erschießt mutmaßlichen Einbrecher
Herten - In einer Wohnung in Herten (Nordrhein-Westfalen) schießt ein Polizist auf einen mutmaßlichen Einbrecher. Der Mann soll Beamte angegriffen haben.
Polizist erschießt mutmaßlichen Einbrecher
Hitlers rotes Telefon versteigert
Washington - Ein rotes Telefon aus dem Besitz von Adolf Hitler ist in den USA versteigert worden. Über den Apparat hatte Hitler seine letzten Befehle erteilt.
Hitlers rotes Telefon versteigert

Kommentare