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Ein völlig eingeschneites Auto in New York.

Tiefsttemperaturen erwartet

Schneesturm in den USA - Mindestens 13 Tote

New York - Durch einen heftigen Schneesturm sind im Nordosten der USA mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Und die ganz kalten Tage stehen erst noch bevor.

Millionen Menschen in den USA haben sich am Wochenende für einige der kältesten Tage der vergangenen zwei Jahrzehnte gewappnet. In mehreren Bundesstaaten wurden für den Wochenbeginn Tiefstwerte vorausgesagt. Der Nationale Wetterdienst warnte vor „Rekordkälte“. Bei den gefühlten Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius, verursacht vom Schneesturm "Hercules" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 105 Stundenkilometern, könnten innerhalb von fünf Minuten in der Kälte Frostbeulen am Körper entstehen, warnten TV-Sender. Die Behörden riefen die Bewohner am Samstag auf, bei der klirrenden Kälte zuhause zu bleiben und Vorräte anzulegen.

Schneechaos im Nordosten der USA - Bilder

Schneechaos im Nordosten der USA - Bilder

Mindestens 13 Menschen kamen laut CNN durch die Kältewelle ums Leben. Elf von ihnen starben bei Verkehrsunfällen. Im US-Staat Wisconsin erlag ein Mann einer Unterkühlung. Eine an Alzheimer leidende 71-jährige Frau erfror nach Behördenangaben im Norden des Bundesstaats New York, als sie sich bei eisigen Temperaturen verirrte. Rund 90 Meter von ihrem Haus entfernt wurde sie tot aufgefunden, berichtete CNN. In Philadelphia kam Medienberichten zufolge ein Straßenarbeiter ums Leben, der unter einem Berg von Streusalz begraben wurde.

Obdachlose suchten in Notunterkünften Schutz vor dem möglichen Kältetod. Die Stadt New York schickte mehr Mitarbeiter als sonst auf die Straßen, um den Menschen ohne Dach über den Kopf Hilfe anzubieten. Sobald die Temperaturen in der Millionenmetropole unter den Gefrierpunkt fallen, kommen Obdachlose ohne das sonst übliche Aufnahmeverfahren in Notunterkünften und Hilfszentren unter.

Weil Flugzeuge auf den vereisten Pisten nicht starten oder landen konnten, saßen weiter Tausende in den USA an Flughäfen fest. Seit Beginn des Schneetreibens am Donnerstag waren laut dem Flugportal FlightAware.com mehr als 7000 Flüge gestrichen worden.

afp/dpa

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