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32 Tiere sind von einem Blitz getötet worden (Symbolbild).

Großer Schaden

Schock für Landwirt: Blitzschlag tötet 32 Kühe

Springfield - Als der Landwirt Jared Blackwelder nach einem Gewitter zu seinem Feld zurückkehrt, zeichnet sich ein Bild des Schreckens ab: Ein einziger Blitz hat 32 seiner Kühe getötet.

Einen schrecklichen Verlust muss der us-amerikanische Bio-Landwirt Jared Blackwelder verkraften: Bei einem einzigen Gewitter verlor er 32 seiner rund 150 Tiere. Nicht nur der emotionale, auch der materielle Schaden ist enorm.

Zunächst schien der Unglückstag ein Tag wie jeder anderer zu sein, schildert der Landwirt dem News-Leader: Um vier Uhr morgens begann auf der texanischen Farm die Arbeit. Bis kurz vor Sonnenaufgang molk Blackwelder seine Kühe, dann ging er zur Scheune zurück. Zur gleichen Zeit näherte sich ein heftiges Gewitter.

Wenig später entlud sich das Unwetter in unmittelbarer Nähe der Farm. Das blieb zwar auch dem Landwirt nicht verborgen: „Er war so hell, dass ich kaum sehen konnte“, sagte er laut News-Leader über den Blitz. Darüber hinaus fingen Zäune Feuer. Das Ausmaß des Unglücks erkannte Blackwelder jedoch noch nicht.

Später kehrte er zum Feld zurück, erneut wollte er seine Tiere melken. „Ich ging über den Hügel und sah sie da liegen“, schildert Blackwelder den emotionalen Moment der Entdeckung gegenüber dem News-Leader. Die toten Kühe habe er zusammengekauert aufgefunden. Womöglich wollten sie sich in dem Wald vor dem Unwetter schützen - das wurde ihnen zum Verhängnis. „Sie sind zwar keine Haustiere. Aber sie sind diejenigen die ich melke, ich habe jede einzelne von ihnen aufgezogen“, sagt der Landwirt.

Ein Tierarzt bestätigte, dass ein Blitz 32 Kühe getötet hatte. Das bedeutet für den Landwirt auch einen großen finanziellen Schaden. Denn das Fleisch der Kühe könne er nicht mehr verkaufen, erklärt er. Die Tiere seien von innen explodiert. Den materiellen Verlust schätzt Blackwelder auf 60 000 Dollar: Jede Kuh sei 2000 bis 2500 Dollar wert gewesen. Nun hofft er, dass die Versicherung zumindest den finanziellen Schaden begleicht.

In den sozialen Netzwerken ist die Anteilnahme groß: Nachdem das „Wright County Missouri Farm Bureau“ Bilder der toten Tiere auf Facebook geteilt hat, zeigten sich Menschen aus der ganzen Welt betroffen. „Das tut mir im Herzen weh“, schreibt eine Nutzerin. Andere versprechen, für die Familie zu beten, oder kommentieren einfach nur: „Das ist so traurig.“

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