Schock-Fund: Hand ragt aus Erdreich

Neuss - Ein Bauarbeiter hat am Autobahnkreuz Neuss-Süd in Nordrhein-Westfalen bei einer Pinkelpause zu seinem Entsetzen eine Hand entdeckt, die aus dem Erdreich ragte.

Dort war die Leiche eines 57-jährigen Frührentners aus Neuss verscharrt, der Mitte Januar zum letzten Mal lebend gesehen wurde. Seine Geldbörse war im benachbarten Düsseldorf in einer Mülltonne entdeckt worden, sein Auto ist seit Monaten verschwunden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Neuss. Bei dem Toten handelt es sich um einen ledigen und kinderlosen Mann, der im Februar von Angehörigen als vermisst gemeldet wurde.

Nach dem Auto des Ermordeten, einem Ford Focus mit dem Kennzeichen NE-W 3503, wird bereits seit Monaten gefahndet. Der 57-Jährige hatte den acht Jahre alten Wagen verkaufen wollen. Die Leiche wurde am vergangenen Freitag entdeckt, vermutlich sei der Mann mindestens seit mehreren Wochen, möglicherweise auch schon seit Monaten tot, stellten die Rechtsmediziner fest. Es fanden sich auch Spuren von Gewalt, über die die Ermittler aber aus taktischen Gründen keine Angaben machten.

dpa

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