Neuer A380-Zwischenfall: Rauch auf Bord-Toilette

Singapur - Schon wieder ein Zwischenfall an Bord des Riesenfliegers A 380. Beim Landeanflug auf Singapur ist Rauch in einer Toilette bemerkt worden. Das Löschsystem verhinderte Schlimmeres. 

Lesen Sie zum A380-Zwischenfall im November:

Quantas-Airbus: Ölbrand wahrscheinlichste Ursache

Der Flieger vom Typ A 380 der Fluggesellschaft Singapore Airlines hat ein Problem mit angeschmorten Kabeln gehabt. Auf einem Flug zwischen Hongkong nach Singapur sei beim Landeanflug Rauch in einer Toilette bemerkt worden, berichtete die Website ftd.de am Mittwoch. Obwohl kein Feuer sichtbar gewesen sei, habe man ein Löschsystem aktiviert. Die Fluggesellschaft bestätigte dies am Mittwoch in Singapur. Nach der problemlosen Landung seien im vorderen Laderaum unterhalb der Toilette Hinweise auf angeschmorte Kabel entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft.

Der Zwischenfall habe sich bereits am 31. Januar ereignet. Ein Airbus-Sprecher in Paris sagte, es seien Experten vor Ort, um die Gründe zu untersuchen. Singapore Airlines will nach eigenen Angaben nun auch die anderen A380-Maschinen der Flotte an der fraglichen Stelle prüfen lassen. Es sei aber nicht mit Einschränkungen im Flugplan zu rechnen. Singapore Airlines betreibt derzeit elf Maschinen vom Typ A380. Insgesamt wurden bisher 43 Exemplare des weltgrößten Passagierflugzeugs ausgeliefert.

Im vergangenen November war ein Rolls-Royce-Triebwerk einer A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas explodiert. Die Maschine musste notlanden. Der britische Triebwerkehersteller wurde zu einer kostspieligen Umtausch- und Reparaturaktion der Triebwerke gezwungen. 

Riesen-Airbus A 380 verliert Triebwerk-Teile

Notlandung: Riesen-Airbus A 380 verliert Triebwerk-Teile

dpa

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