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Protest gegen die Vergewaltigung einer Foto-Journalistin in Indien.

Opfer ist Polizistin

Schon wieder Gruppenvergewaltigung in Indien

Neu Delhi - Gerade scheint eine Massenvergewaltigung in Indien aufgeklärt, da passiert in einem anderen Teil des Subkontinents ein ganz ähnlicher Fall. Dieses Mal ist das Opfer eine Polizistin.

Auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Schwester ist eine junge Polizistin im Osten Indiens von mehreren Männern vergewaltigt worden. Wie lokale Medien am Sonntag berichteten, hielten die mit Äxten bewaffnete Räuber die Familie des Opfers auf der Bundesstraße 75 in Jharkhand an. Sie raubten demnach bei der Tat am Donnerstagabend 10.000 Rupien (116 Euro) und zerrten dann die junge Frau aus dem Auto. Einige Täter vergingen sich an der Polizistin, während andere ihre Familie bedrohten.

In einem der beiden Auto soll sich auch die Leiche der Schwester des Vergewaltigungsopfers befunden haben. Sie sei vor wenigen Tagen erschossen worden und sollte in Ranchi beerdigt werden, berichtete die Zeitung „The Hindu“. Die Polizistin hatte demnach erst im April vergangenen Jahres die Arbeit bei den Sicherheitskräften begonnen.

Erst am Freitag hatte die Gruppenvergewaltigung einer 22 Jahre alten Fotografin in Mumbai ganz Indien Schock und Proteste ausgelöst. Alle fünf Tatverdächtige sind nach Polizeiangaben mittlerweile hinter Gitter. Die Taten erinnern an die brutale Gruppenvergewaltigung in einem Bus in Neu Delhi Ende 2012.

dpa

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