„Helft mir“

Schreckliche Botschaft: Tochter findet geheime Nachricht in Amazon-Paket

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Es sollte ursprünglich nur ein liebevolles Geschenk sein: Eltern bestellen ein Paket für ihre Tochter - doch sie findet beim Öffnen die schreckliche Botschaft eines Fremden.

Bolton - Eigentlich wollte ein Ehepaar aus England nur seine Tochter mit einem Geschenk überraschen, doch dann kam alles ganz anders: Nachdem das Mädchen ein Paket von Amazon erhielt, erreichte sie statt der liebevollen Nachricht ihrer Eltern eine ganz andere, vielmehr schockierende Botschaft.

Es sollte ursprünglich ein schönes Geschenk zur Adventszeit sein, wie mirror.co.uk berichtet: Kim Dorsett und ihr Ehemann bestellten für ihre gemeinsame, 13-jährige Tochter einen Make-Up-Adventskalender und gaben eine persönliche Karte in Auftrag, auf welcher „Mit viel Liebe von Mum und Dad“ stehen sollte. Als das Geschenk die junge April erreichte, fragten sie zunächst, ob auch ihre Botschaft angekommen war. „Meint ihr die hier?“, antwortete das Mädchen und schickte ihren Eltern ein Foto, auf dem alles andere als die liebevoll gemeinte Nachricht von Kim und Philipp zu sehen war: „Bitte helft mir, PMP-Mitarbeiter sind böse“ stand auf dem Lieferschein geschrieben. PMP ist eine Agentur, die unter anderem Mitarbeiter bei Amazon beschäftigt.

„PMP-Mitarbeiter sind böse“, hieß es in der Nachricht

Kim Dorsett fehlten die Worte. Zuerst dachte sie, die Nachricht wäre vielleicht ein schlechter Scherz und man dürfe sie unter Umständen gar nicht allzu ernst nehmen. Doch dann machten andere Leute die Mutter auf aktuelle Nachrichten aufmerksam, in denen Amazon schon einmal für ihre schlechten Arbeitsbedingungen kritisiert wurden. Erst vor kurzem deckte beispielsweise der Mirror mithilfe eines undercover Mitarbeiters auf, unter welchen schrecklichen Zuständen die Arbeiter für Amazon arbeiten müssen. 

Kim berichtet darüber hinaus: „Meine Tochter macht sich ernsthafte Sorgen. Sie ist Veganerin und möchte sichergehen, dass es allen Menschen und Tieren gut geht.“ Ihre Tochter April forderte sie deshalb auch auf, Amazon zu kontaktieren. 

Kim Dott konfrontierte Amazon mit dem Vorfall

Kim Dorsett postete ein Bild des vermeintlichen Hilferufes auf die Facebook Seite von Amazon. Amazon selbst kommentierte, dass sie sich mit dem Vorfall auseinandersetzen würden. Als PMP sich zu Wort meldete, scheint die Antwort eher eine Ausrede zu sein: Die Nachricht wäre „keine genaue oder faire Darstellung“ der Arbeitsumstände. Die Zeitarbeitsfirma werde aber gemeinsam mit Amazon hinsichtlich des Falls ermitteln.

nz

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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