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Ein Teilnehmer* am Kölner Christopher Street Day.

Gegen Diskriminierung

Schrilles Straßenfest: 700.000 beim Kölner CSD

Köln - Bunt, laut und ohne Zwischenfälle ist die Christopher-Street-Day-Parade in Köln abgelaufen. Diesmal war auch der 1. FC Köln mit einem Wagen dabei.

Mehrere hunderttausend Zuschauer haben am Sonntag die Christopher-Street-Day-Parade in Köln verfolgt. Etwa 40 000 Teilnehmer zogen in schrillen und fantasievollen Kostümen durch die Innenstadt, um für die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen und gegen Homophobie zu demonstrieren. Die Polizei bezifferte die Zuschauerzahl mit 700 000. Zwischenfälle habe es keine gegeben, sagte ein Sprecher. In diesem Jahr stand der Umzug unter dem Motto: „Wir sind „nur“ der rosa Karneval“.

Erstmals dabei war ein Wagen des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, der damit ein Zeichen gegen Homophobie im Sport setzen wollte. Die anfängliche Hitze verursachte bei einigen Besuchern Kreislaufprobleme, wie der Paradenleiter Jörg Kalitowitsch sagte. Später habe Regen für etwas Abkühlung gesorgt. Insgesamt äußerte er sich „hochzufrieden“ über das Gelingen der Parade.

So bunt ist Köln am Christopher Street Day

So bunt ist Köln am Christopher Street Day

Die Christopher-Street-Day-Parade in Köln ist den Veranstaltern zufolge die größte in Europa. Sie wird seit 1991 vom Kölner Lesben- und Schwulentag veranstaltet. Der Verein setzt sich für die Rechte und gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern ein.

Der Christopher Street Day erinnert an die Vorfälle am 28. Juni 1969 in der New Yorker Christopher Street: Nach einer Polizeirazzia in einer Bar kam es damals zum Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür mit Straßenschlachten.

dpa

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