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Fünf Afghanen sitzen in Untersuchungshaft. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Fünf Afghanen in U-Haft

Schülerin soll in Flüchtlingsheim vergewaltigt worden sein

Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt gegen mehrere Afghanen, die eine 15 Jahre alte Schülerin vergewaltigt haben sollen. Mindestens eine Tat soll sich in einem Flüchtlingsheim ereignet haben.

Augsburg (dpa) - Eine 15-jährige Schülerin soll in einer Flüchtlingsunterkunft in Augsburg von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, sitzen inzwischen fünf Afghanen in Untersuchungshaft.

Sie sollen sich in zwei Fällen an dem Mädchen vergangen haben. Die 15-Jährige hatte Anfang Juli nach Polizeiangaben einen zwei Jahre älteren Afghanen in der Unterkunft besucht und mit ihm gekifft. Später wurde sie hilflos von Passanten in der Stadt gefunden und in die Kinderklinik gebracht. Sie hatte den Angaben nach einen Filmriss, Untersuchungen ergaben den Verdacht auf Vergewaltigung. Der 17-jährige Afghane und ein 20-jähriger Landsmann sitzen seit einigen Monaten in Untersuchungshaft.

Die Ermittler nahmen dann im September DNA-Proben von etlichen Bewohnern der Unterkunft sowie einer weiteren Einrichtung in Friedberg bei Augsburg, um den Fall aufzuklären. Nach der DNA-Reihenuntersuchung kam ein tatverdächtiger Afghane dazu.

Am Mittwoch wurden dann zwei weitere junge Männer aus Afghanistan im Alter von 18 bis 20 Jahren unter dringendem Tatverdacht "einer weiteren bekanntgewordenen Vergewaltigung" des Mädchens verhaftet. Wann und wo diese Tat stattgefunden haben soll, sagt die Staatsanwaltschaft auf Anfrage nicht, auch weitere Angaben zur Identität des Opfers - etwa zur Nationalität - wurden zunächst nicht bekannt.

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