+
Akein Scott (19) wurde im Zusammenhang mit den Schüssen auf eine Muttertagsparade in New Orleans festgenommen-

Zweiter Verdächtiger gefasst

Schüsse auf Muttertagsparade: War er es?

New Orleans - Nach den Schüssen auf eine Muttertagsparade in New Orleans mit 20 Verletzten hat die Polizei jetzt zwei Brüder als Tatverdächtige gefasst.

Einen Tag nach der Verhaftung von Akein Scott nahm die Polizei dessen 24-jährigen Bruder Shawn fest.

Sie nahm am Mittwochabend (Ortszeit) zunächst den 19 Jahre alten Akein Scott fest und einen Tag später seinen 24-jährigen Bruder Shawn, wie die Behörden am Donnerstagnachmittag mitteilten. Ermittler glauben, dass die Brüder bei den Schüssen auf die Menge am Sonntag gemeinsam vorgingen. Sie werden sich des 20-fachen versuchten Mordes verantworten müssen, hieß es. Ihr Motiv blieb zunächst weiter unklar.

Der Jüngere sei polizeibekannt. Gegen ihn laufe bereits ein Strafverfahren wegen illegalen Waffen- und Drogenbesitzes, sagte eine Polizeisprecherin, doch nach Zahlung einer Kaution sei er auf freiem Fuß geblieben. Der 19-jährige musste am Donnerstag vor Gericht erscheinen, das eine Kaution von 10 Millionen Dollar verhängte.

Schüsse bei Muttertagsparade in New Orleans - 19 Verletzte

Schüsse bei Muttertagsparade in New Orleans - 19 Verletzte

Neben den Brüdern verhaftete die Polizei weitere vier Verdächtige, die ihnen bei der Flucht geholfen haben sollen. Die Festgenommenen im Alter von 19 bis 32 Jahren müssen nach Polizeiangaben unter anderem mit einer Anklage wegen Behinderung der Justiz rechnen. Auf einer Pressekonferenz in der Nähe des Tatortes im beliebten Ausgehviertel French Quarter warf Bürgermeister Mitch Landrieu, den Verdächtigen vor, „gefühlskalt in die Menge Hunderter Bewohner geschossen“ zu haben.

Bereits am Montag, einen Tag nach der Tat, war der 19-Jährige von mehreren Personen auf dem Video einer Überwachungskamera erkannt worden. Seither hatte die Polizei öffentlich nach dem Verdächtigen gefahndet und eine Belohnung von 10.000 Dollar ausgesetzt (rund 7700 Euro).

AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

120 Kilometer Verfolgungsjagd: Polizei schnappt Autodieb im Luxus-SUV
Nach einer wilden Verfolgungsjagd über rund 120 Kilometer durch Sachsen mit zwei Unfällen hat die Polizei in Bischofswerda einen mutmaßlichen Autodieb gefasst.
120 Kilometer Verfolgungsjagd: Polizei schnappt Autodieb im Luxus-SUV
Lotto am Mittwoch vom 20.06.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
Lotto am Mittwoch vom 20.06.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute. 1 Million Euro liegt im Jackpot.
Lotto am Mittwoch vom 20.06.2018: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
25-Jährige ist erfolgreiches Model - ihr Nebenjob verblüfft wirklich
Sandra Hunke aus Ostwestfalen-Lippe tritt auf Modemessen und in Fernsehserien auf. Doch das Model lebt in zwei ganz unterschiedlichen Welten. 
25-Jährige ist erfolgreiches Model - ihr Nebenjob verblüfft wirklich
Ist Glyphosat schuld? Krebskranker verklagt  Monsanto
Der Unkrautvernichter Glyphosat steht im Verdacht krebserregend zu sein. Ein Amerikaner ist sich sicher. In den USA hat der 46-Jährige nun den Staatgutriesen Monsanto …
Ist Glyphosat schuld? Krebskranker verklagt  Monsanto

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.