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Erschütternde Bilder: Ort in den Alpen von Unwetter-Flutwelle geradezu zerstört

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In der Schweizer Ferienregion am Brienzersee türmen sich nach einem schweren Unwetter teils meterhohe Schuttberge in den Straßen. Die Bilder wirken apokalyptisch.

Unwetter in Brienz: Das Berner Oberland (Schweiz) ist am Montagabend (12. August) von einem Unwetter mit katastrophalen Auswirkungen heimgesucht worden. Besonders traf es dabei den 3000-Einwohner-Ort Brienz, rund 75 Kilometer südöstlich von Bern. Das Drohnenfoto zeigt die Folgen am Tag danach.
1 / 9Das Berner Oberland (Schweiz) ist am Montagabend (12. August) von einem Unwetter mit katastrophalen Auswirkungen heimgesucht worden. Besonders traf es dabei den 3000-Einwohner-Ort Brienz, rund 75 Kilometer südöstlich von Bern. Das Drohnenfoto zeigt die Folgen am Tag danach. © Adrian Reusser/KEYSTONE/dpa
Unwetter in Brienz: In einem Teil der Schweizer Ortschaft Brienz in der Ferienregion Brienzersee türmen sich nach einem schweren Unwetter teils meterhohe Schuttberge in den Straßen. Die Regenmassen hatten am Montagabend am Berg Rothorn Holz und Geröll in den Mühlebach gespült und den Abfluss verstopft.
2 / 9In einem Teil der Schweizer Ortschaft Brienz in der Ferienregion Brienzersee türmen sich nach einem schweren Unwetter teils meterhohe Schuttberge in den Straßen. Die Regenmassen hatten am Montagabend am Berg Rothorn Holz und Geröll in den Mühlebach gespült und den Abfluss verstopft. © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
Der Blick auf den Mühlenbach. Er trat in Brienz über die Ufer, und mit ihm donnerten Felsbrocken und Baumstämme durch den Ort. Im Ortsteil Aenderdorf wurden Häuser von der Geröll- und Schlammlawine teils verschüttet. Fenster und Türen wurden eingedrückt und untere Geschosse liefen voll.
3 / 9Der Blick auf den Mühlenbach. Er trat in Brienz über die Ufer, und mit ihm donnerten Felsbrocken und Baumstämme durch den Ort. Im Ortsteil Aenderdorf wurden Häuser von der Geröll- und Schlammlawine teils verschüttet. Fenster und Türen wurden eingedrückt und untere Geschosse liefen voll. © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
Peter Zumbrunn (r), Gemeinderatspräsident von Brienz, führt Medienvertreter durch den Ortsteil, der vom Unwetter schwer betroffen ist.
4 / 9Peter Zumbrunn (r), Gemeinderatspräsident von Brienz, führt Medienvertreter durch den Ortsteil, der vom Unwetter schwer betroffen ist. © Foto: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
Ein Facebook-Video zeigt, wie ein Auto von der Schlammlawine mitgerissen wird.
5 / 9Ein Facebook-Video zeigt, wie ein Auto von der Schlammlawine mitgerissen wird. © Facebook
„Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir die Hochwasserschutzmaßnahmen, die wir in den letzten Jahren gebaut haben, nicht gehabt hätten“, sagte Gemeinderatspräsident Peter Zumbrunn.
6 / 9„Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir die Hochwasserschutzmaßnahmen, die wir in den letzten Jahren gebaut haben, nicht gehabt hätten“, sagte Gemeinderatspräsident Peter Zumbrunn. © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
Unwetter in Brienz: Eine Gerölllawine überdeckt nahezu komplett das Straßenschild „Langachristrasse“.
7 / 9Eine Gerölllawine überdeckt nahezu komplett das Straßenschild „Langachristrasse“. © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
Erst vor wenigen Jahren war oberhalb des Dorfes am Mühlebach ein Auffangbecken für Geschiebe vom Berg gebaut worden. Es war jedoch innerhalb kürzester Zeit voll. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteoschweiz war in der Region innerhalb einer Stunde ein Drittel der Regenmenge gefallen, die sonst in einem ganzen August erwartet wird.
8 / 9Erst vor wenigen Jahren war oberhalb des Dorfes am Mühlebach ein Auffangbecken für Geschiebe vom Berg gebaut worden. Es war jedoch innerhalb kürzester Zeit voll. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteoschweiz war in der Region innerhalb einer Stunde ein Drittel der Regenmenge gefallen, die sonst in einem ganzen August erwartet wird. © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa
Nach tagelanger Gluthitze mit teils 35 Grad und mehr sind in der Schweiz am Montagabend mehr als 70.000 Blitze niedergegangen. Heftige Regenfälle lösten Überschwemmungen, Erdrutsche und Schlammlawinen aus. Rund um den Brienzersee entwickelten sich mehrere Gewitterzellen, die heftige Regenfälle auslösten und nur langsam weiterzogen.
9 / 9Nach tagelanger Gluthitze mit teils 35 Grad und mehr sind in der Schweiz am Montagabend mehr als 70.000 Blitze niedergegangen. Rund um den Brienzersee entwickelten sich mehrere Gewitterzellen, die heftige Regenfälle auslösten und nur langsam weiterzogen. © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

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