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Erotische Aufnahmen von sich selbst verschicken Jugendliche immer öfters über soziale Netzwerke. Gegen das sogenannte "Sexting" soll in der Schweiz nun vorgegangen werden.

Kampagne gestartet

Schweiz will "Sexting" stoppen

Zürich - In der Schweiz ist eine landesweite Kampagne gestartet worden, die sich gegen das "Sexting" unter Jugendlichen richtet. Doch um was handelt es sich dabei eigentlich?

Immer mehr Jugendliche versenden erotische Fotos von sich per Handy: Gegen dieses „Sexting“ ist jetzt in der Schweiz eine landesweite Kampagne gestartet worden. Junge Menschen setzten sich mit dem Verschicken von Nacktaufnahmen über soziale Netzwerke oder via SMS erheblichen Gefahren aus, warnte die Stiftung Pro Juventute (Für die Jugend) am Montag zum Auftakt der Aktion. Unter dem Slogan „Sexting kann dich berühmt machen. Auch wenn du es gar nicht willst“ bietet die Stiftung Hilfe an.

Der Missbrauch intimer Fotos oder Videos sei eine der schlimmsten Formen von Cyber-Mobbing, sagte der Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener: „Für Jugendliche kann es äußerst belastend sein, wenn intime Fotos von ihnen im Netz kursieren.“ Sie fühlten sich dann oft „extrem hilflos und verzweifelt“.

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Bei einer Umfrage unter Schweizer Jugendlichen gaben laut Pro Juventute sechs Prozent der Teilnehmer an, erotische Aufnahmen von sich verschickt zu haben. In anderen Ländern sollen es schon weit mehr sein. In Großbritannien erklärte laut der Zeitung „Daily Mail“ kürzlich die Hälfte von 500 befragten Teenagern, intime Fotos per Handy erhalten zu haben; 40 Prozent gaben an, solche Aufnahmen von sich gemacht zu haben.

dpa

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