Sie riskiert eine Kündigung

Schweizer Staatsangestellte twittert Nacktfotos

Bern - Eine Sekretärin des Parlaments der Schweiz versorgt ihre zahlreichen Twitter-Follower regelmäßig mit Nacktfotos. Auf den Bildern sind sogar die Büroräumlichkeiten erkennbar.

Eine Sekretärin am Sitz von Regierung und Parlament der Schweiz erfreut Tausende von Fans bei Twitter regelmäßig mit Nacktfotos aus ihrem Büro. Das haben Recherchen der „Neuen Zürcher Zeitung“ ergeben. Auf den Fotos seien „ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale zu sehen“, berichtete die Zeitung am Mittwoch - ohne den Namen oder den Link zum Twitter-Konto zu veröffentlichen.

Der freizügigen Sekretärin im Berner Bundeshaus sei durchaus bewusst, dass auch Vorgesetzte oder Mitarbeiter die Bilder irgendwann zu sehen bekommen könnten. „Das Thema beschäftigt mich ständig“, habe die Frau, der auf Twitter über 11 000 Nutzer folgen würden, auf Anfrage gesagt. Sie betrachte die Aufnahmen jedoch als Teil ihres Privatlebens und sehe daher keinen Interessenkonflikt mit ihrer beruflichen Funktion.

Allerdings seien die Büroräumlichkeiten erkennbar, merkt die Zeitung an. Bei der Personalabteilung sei zunächst keine Stellungnahme dazu erhältlich gewesen. In einer offiziellen Empfehlung für Schweizer Staatsangestellte heiße es: „Veröffentlichen Sie im Internet nur Bilder und Texte, die Sie auch jederzeit Ihren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden oder Vorgesetzten zeigen würden.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Musste Frau aus religiösen Gründen sterben? 
Heilbronn - Er soll eine schlafende Seniorin getötet und danach arabische Schriftzeichen mit religiösen Botschaften im Haus hinterlassen haben. Vor dem Heilbronner …
Musste Frau aus religiösen Gründen sterben? 
56 Schnäpse: Barbesitzer nach tödlichem Wettsaufen verurteilt
Clermont-Ferrand - Weil der Mann hinter der Theke nicht einschritt, hat ein Mann in Frankreich 56 Schnäpse geext. Der Bar-Rekord war ihm damit zwar sicher - sein Tod …
56 Schnäpse: Barbesitzer nach tödlichem Wettsaufen verurteilt
Mann (21) erwürgt Mutter und lässt das Baby im Stich
Wuppertal - Drama in einem Wuppertaler Mehrfamilienhaus: Neben der Leiche einer 20-jährigen Mutter liegt ihr schreiendes, drei Monate altes Baby. Die Obduktion ergibt, …
Mann (21) erwürgt Mutter und lässt das Baby im Stich
Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos
Valencia - Rund 2000 Menschen haben im Osten Spaniens die Nacht zum Freitag bei eisigen Temperaturen auf einer eingeschneiten Autobahn verbracht.
Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos

Kommentare