Nur noch Schrott: Im baden-württembergischen Calw sorgte das Unwetter für schwere Schäden. Foto: Sebastian Gollnow
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Nur noch Schrott: Im baden-württembergischen Calw sorgte das Unwetter für schwere Schäden. Foto: Sebastian Gollnow
Überflutung in Esslingen: Über Teilen von Baden-Württemberg haben heftige Unwetter gewütet. Foto: SDMG/Kohls
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Überflutung in Esslingen: Über Teilen von Baden-Württemberg haben heftige Unwetter gewütet. Foto: SDMG/Kohls
Ein umgefallenes Taxischild in der bayerischen Landeshauptstadt München. Foto: Felix Hörhager
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Ein umgefallenes Taxischild in der bayerischen Landeshauptstadt München. Foto: Felix Hörhager
Starkregen in der Essener Innenstadt. Foto: Roland Weihrauch
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Starkregen in der Essener Innenstadt. Foto: Roland Weihrauch
Ein Taxigast läuft bei starkem Regen mit Hagel von einem Taxi zum Hauptbahnhof von München. Foto: Felix Hörhager
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Ein Taxigast läuft bei starkem Regen mit Hagel von einem Taxi zum Hauptbahnhof von München. Foto: Felix Hörhager
Im hessischen Etzen-Gesäß waren die Straßen nach einem schweren Unwetter überflutet. Foto: Einsatzreport Südhessen
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Im hessischen Etzen-Gesäß waren die Straßen nach einem schweren Unwetter überflutet. Foto: Einsatzreport Südhessen

Starkregen und Blitzeinschläge

Deutschland steht Wochenende mit Hitze und Unwettern bevor

Die Wetter-Turbulenzen setzen sich fort. In Teilen von Deutschland gibt es weitere heftige Unwetter. Und auch am Wochenende bahnt sich neues Gewitter-Übel an.

Stuttgart/Frankfurt (dpa) - Nach den schweren Gewittern in der Nacht zum Freitag drohen Teilen Deutschlands auch am Wochenende Unwetter. Gewittrig bleibt es vor allem im Westen, im Süden und in der Mitte, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) ankündigte.

Dabei sind teils heftige Schauer und Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich. Auch im Norden und Osten soll es am Wochenende heiß bleiben - am Samstag und Sonntag sind Temperaturen um die 30 Grad Celsius möglich. Auch im Osten steigt damit die Gefahr vor heftigen Gewittern.

Hitzetage und Wetterchaos gab es in den vergangenen Wochen immer wieder in Deutschland. In der Nacht zum Freitag waren diesmal wieder vor allem Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfahlen betroffen, mehrere Menschen wurden verletzt. An den Flughäfen von Stuttgart und Frankfurt am Main fielen Flüge aus, Bäume kippten um, manche Züge konnten nicht fahren, Straßen und Keller wurden überflutet.

Ein Mitarbeiter des Stuttgarter Flughafens erlitt einen Stromschlag, als ein Blitz in seiner Umgebung einschlug. Der 35 Jahre alte Mann kam vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Es gehe ihm gut, sagte eine Flughafen-Sprecherin am Freitag. In Calw zwischen Stuttgart und Baden-Baden riss ein Sturzbach aus Starkregen, Ästen und Geröll im Stadtgarten einen 54 Jahre alten Spaziergänger rund 30 Meter mit. Der Mann wurde mit einer Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht, wie die die Polizei berichtete. "Das war lawinenartig", sagte ein Polizeisprecher.

In Frankfurt fielen laut Flughafenbetreiber Fraport rund 200 von 1550 Flügen aus, am Freitagmorgen normalisierte sich die Lage aber. In einem Frankfurter Krankenhaus legte nach Polizeiangaben ein vom Starkregen ausgelöster Stromausfall den Betrieb größtenteils lahm. Große Teile der Klinik mussten evakuiert werden.

In Nordrhein-Westfalen gab es vor allem im Sauerland, im Ruhrgebiet und im Rheinland Unwetter. In Bonn brannten zwei Dachstühle nach Blitzeinschlägen. Verletzte gab es dort nicht. Auch in Bayern kam es zu Überflutungen, vor allem in Oberbayern und Oberfranken sowie München. In Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz hatten die Feuerwehren ebenfalls mit gefluteten Kellern und Straßen zu kämpfen. Außerdem gab es dort einen Erdrutsch.

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